Gerhard Karl Bernhard Alberti (* 22. Juni 1931 in Merseburg; † 15. Oktober 2019)Geburtsdaten nach Bruno Freyberg: Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern (1476–1965). Teil II: Biographisches Autoren-Register. In: Geologica Bavarica. Band 71, Bayerisches Geologisches Landesamt 1974. war ein deutscher Paläontologe.

Leben Gerhard Albert erwarb 1955 sein Diplom als Geologe in Berlin und war bis 1958 in der Staatlichen Geologischen Kommission in Berlin. 1959 wurde er an der Universität Tübingen mit einem Thema aus der Mikropaläontologie (Zur Kenntnis mesozoischer und alttertiärer Dinoflagellaten und Hystrichosphaerideen von Nord- und Mitteldeutschland)Wolf von Engelhardt, Helmut Hölder: Mineralogie, Geologie und Paläontologie an der Universität Tübingen. 1977; dort wird angegeben, dass er aus Merseburg stammt.Erschienen in Palaeontographica A. Band 116, 1961, S. 1–58. zum Dr. rer. nat. promoviert. Danach ging er nach Hamburg als Assistent an das Geologische Staatsinstitut.

Alberti habilitierte sich 1967 in Hamburg und war seit 1971 Professor für Geologie und Paläontoliogie am Geologischen Staatsinstitut der Universität Hamburg. Er ist bekannt für ein Standardwerk über die Trilobiten Marokkos (einer klassischen Fundstelle), dessen erster Teil 1969 erschien (gleichzeitig seine Habilitationsschrift). Neben Trilobiten bearbeitete er auch unter anderem Tentakuliten aus dem Devon. Neben Nordafrika forschte er auch auf Sardinien.

mini|hochkant=0.6|Grabstätte auf dem Friedhof Großhansdorf Er lebte in NorderstedtAlbertim Gerhard. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 10. und veröffentlichte auch mit seiner Frau Lore Alberti (1934–2004). Das Ehepaar ruht auf dem Friedhof der Gemeinde Großhansdorf.

Schriften Trilobiten des jüngeren Siluriums sowie des Unter- und Mitteldevons. Mit Beiträgen zur Silur-Devon-Stratigraphie einiger Gebiete Marokkos und Oberfrankens (= Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. Band 520). 1969, S. 1–692 (zugleich Habilitationsschrift, Universität Hamburg 1966). (Abhandlungen der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. Bd. 525, 1970, S. 1–239.) (Senckenberg Lethaea. Band 62, 1981, S. 1–75.) (Senckenberg Lethaea. Band 64, 1983, S. 1–87.)

Einzelnachweise

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