mini|hochkant|Stefanie Drese (2022) Stefanie Drese (* 9. Dezember 1976 in Rostock) ist eine deutsche Politikerin (SPD) und Rechtsanwältin. Sie ist seit 2011 Abgeordnete im Landtag Mecklenburg-Vorpommern und seit 2021 Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Zuvor war sie ab 2016 Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung.
Biografie Stefanie Drese studierte von 1995 bis 2000 an der Universität Rostock Jura. Nach dem Referendariat am Landgericht Mühlhausen 2000 bis 2002 war sie ab 2003 als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt Strafrecht tätig.
Politik Stefanie Drese trat 2003 in die SPD ein. Sie hatte von 2005 bis 2009 den Vorsitz im Ortsverein Bad Doberan inne, von 2008 bis 2010 auch den im Kreisverband Bad Doberan, seit 2011 im Kreisverband Landkreis Rostock.
Bei den Kommunalwahlen 2009 zog sie in den Kreistag des Landkreises Bad Doberan ein. Bei den Kommunalwahlen 2011 und 2014 zog sie in den darauf folgenden Kreisrat des Landkreises Rostock ein, dem sie bis 2016 angehörte.
Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2011 kandidierte Drese im Wahlkreis Bad Doberan I sowie auf Platz 16 der SPD-Landesliste. Mit 37,0 Prozent der Erststimmen setzte sie sich im Wahlkreis direkt durch. In der Fraktion der SPD wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt. Im Landtag gehörte sie dem Agrarausschuss und bis Oktober 2012 dem Petitionsausschuss an. Im Europa- und Rechtsausschuss war Drese als stellvertretende Vorsitzende vertreten. Zudem gehörte sie zu den Mitgliedern des 2012 eingesetzten Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Klärung von Sachverhalten im Zusammenhang mit der finanziellen Unterstützung der P+S Werften GmbH.
Ihr Direktmandat konnte Drese bei der Landtagswahl 2016 mit 29,3 Prozent verteidigen. Im Kabinett Sellering III, das am 1. November 2016 seine Arbeit aufnahm, war Drese als Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung vertreten. Diese Position übte sie auch ab 2017 im Kabinett Schwesig I weiter aus. Nach der Landtagswahl 2021, die auch für Drese mit 38,5 Prozent im Wahlkreis erfolgreich verlief, endete die bisherige rot-schwarze Regierung. Drese wurde allerdings auch im rot-roten Kabinett Schwesig II mit dem Sozialministerium betraut, welches nun daneben die Zuständigkeiten für Gesundheit und Sport führte.
Bei der Landtagswahl 2026 sicherte sich Drese erneut das Direktmandat im Bad Doberaner Wahlkreis. Mit 41,2 Prozent der Erststimmen bewährte sie sich gegen den AfD-Kandidaten Thomas de Jesus Fernandes.
Weiteres Als erstes Mitglied einer Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns betreibt Drese einen eigenen Podcast.Blick hinter die Kulissen. In SoVD Zeitung – Soziales im Blick Nr. 12/2022, S. 14.
Weblinks
Website von Stefanie Drese
Einzelnachweise
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