mini|hochkant|Deep-fried Butter Deep-fried Butter (englisch für „frittierte Butter“) ist ein Gebäck, das aus den Vereinigten Staaten stammt. Es besteht aus Butter, die mit einem süßen Teig umhüllt und dann frittiert wird. Teilweise wird sie vorher auf einen Stab gesteckt oder sie wird danach noch mit einer Zucker-und-Zimt-Schicht überzogen.Jane E. Allen: Tasty Trumps Nutritious: Deep-Fried Butter, ABC News 12. August 2011

Angeboten wird das Gebäck fast ausschließlich auf Jahrmärkten, oft in Kombination mit ähnlichen Gerichten wie Corn Dogs, frittiertem Bacon, frittiertem Keksteig oder frittierten Schokoriegeln.Lisa Millar: Butter on a stick, 13. August 2011, ABC Australien Einer der bekanntesten Stände gehört Abel Gonzales Jr., der auf der Texas State Fair in Dallas bis zu 40.000 Portionen des Gerichts verkauft.Steve Gillman: 101 Weird Ways to Make Money: Cricket Farming, Repossessing Cars, and Other Jobs With Big Upside and Not Much Competition. John Wiley and Sons, 2011, ISBN 1118085744, S. 217 Gonzales, der in den Jahren zuvor bereits frittierten Bacon angeboten hatte, erfand das Gericht für die Texas State Fair 2009. In Gonzales' Originalrezept ummantelte er ein Butterstückchen mit einem süßen Teig, und beschrieb den Geschmack „wie das buttrigste Butterbrot, das zu essen ist“.Scott Hensley: , National Public Radio 4. September 2009 Er bot das Gericht dort in den Geschmacksrichtungen Natur, Kirsche, Traube und Knoblauch an.Sara Bonisteel_ , Slashfood 9. September 2009 Dort gewann das Gericht den Preis für die kreativste Kreation.June Naylor, Judy Wiley: Insiders' Guide to Dallas & Fort Worth Globe Pequot, 2009 ISBN 0762753137 In den folgenden Jahren verbreitete es sich über Jahrmärkte in Nordamerika, und war beispielsweise in San Diego,Daily Telegraph: Pictures of the Day, 30. Juni 2011 Des Moines, Orange County,Jeannine Stein: Fair food: Deep-fried and guilt-free. Well, almost., L.A. Times, 9. August 2011 WisconsinJim Vorel: , DecaturAde, 17. August 2011 oder Toronto zu sehen.On the menu at Toronto's CNE this year: deep-fried butter, Toronto Globe and Mail, 19. August 2010

In der kurzen Zeit seines Bestehens wurde das Gericht ein beliebtes Beispiel für „ungesunde amerikanische Küche“. Die Los Angeles Times attestiert ihm bereits den Ruf als vielleicht „schlimmstes vorstellbares Gericht auf diesem Planeten“. Allein die Butter ohne Teigmantel, ohne Frittieröl und ohne Zuckerüberzug, habe etwa 500 Kilokalorien. In Kalifornien etwa boten Stände eine Coronary Combo (etwa Herzkrankheits-Kombination) an, zu der neben einer Portion frittierter Butter auch schokoladenüberzogener Bacon gehört.

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Anmerkungen

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