Jan Schomburg (* 23. Februar 1976 in Aachen) ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller.

Leben und Wirken Jan Schomburg studierte von 1996 bis 2001 Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel Vgl. Website Fischer-Theaterverlag und Audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln. 2007 war Schomburg Absolvent der Drehbuchwerkstatt München, 2008 erhielt er ein Stipendium der Warschauer „Andrzej Wajda Master School of Directing“.

Sein Debütfilm Über uns das All wurde im Februar 2011 bei den 61. Internationalen Filmfestspielen in Berlin in der Sektion „Panorama Special“ uraufgeführt. Schomburgs zweiter Spielfilm Vergiss mein Ich feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb des 43. Internationalen Film Festival Rotterdam.

Das Drehbuch für die Verfilmung von Stefan Zweigs letzten Lebensjahren, Vor der Morgenröte (2016), schrieb er gemeinsam mit Maria Schrader.

2017 erschien sein Debütroman Das Licht und die Geräusche bei dtv. Für das gemeinsam mit Maria Schrader verfasste Drehbuch zu ihrem Spielfilm Ich bin dein Mensch (2021) erhielt er den Deutschen Filmpreis.Tweet von @Filmpreis (abgerufen am 1. Oktober 2021). Schomburgs deutsch-dänische Serie Other People’s Money – Die Affäre Cum-Ex über die Hintergründe der CumEx-Files wurde auf der Berlinale 2025 erstmals gezeigt.

Die Autorin und ehemalige Gymnasiallehrerin Andrea Schomburg ist seine Mutter.

Filmografie (Auswahl) 1999: Winterspruch (Kompilationsfilm), (Regie) 2001: Turnverein (Kurzfilm), (Regie, Drehbuch) 2004: Nie solo seiN (Kurzfilm), (Regie, Drehbuch) 2005: Esther (Kurzfilm), (Regie, Drehbuch) 2007: Innere Werte (Fernsehfilm), (Regie, Drehbuch) 2011: Über uns das All, (Regie, Drehbuch) 2014: Vergiss mein Ich, (Regie, Drehbuch) 2015: Ein Mord mit Aussicht (Regie) 2016: Vor der Morgenröte (Drehbuch; gemeinsam mit Maria Schrader) 2020: Der göttliche Andere (Regie, Drehbuch) 2021: Ich bin dein Mensch (Drehbuch; gemeinsam mit Maria Schrader) 2025: Die Affäre Cum-Ex (Serie), (Drehbuch; mit Astrid Øye und Pål Sletaune)

Buchveröffentlichungen 2017: Das Licht und die Geräusche. Roman (dtv) ISBN 978-3-423-28108-9. 2024: Die Möglichkeit eines Wunders. Roman (dtv) ISBN 978-3-423-29018-0.

Preise und Auszeichnungen 1999: Hessischer Filmpreis für Winterspruch 2004: Hessischer Filmpreis für Nie solo seiN 2004: Beste deutsche Produktion beim Internationalen Festival der Filmhochschulen München für Nie solo seiN 2004: Publikumspreis beim Kinofest Lünen für Nie solo seiN 2011: Prix Europa Cinemas bei den 61. Internationalen Filmfestspielen Berlin für Über uns das All 2011: Hauptpreis Der fliegende Ochse beim Filmkunstfest Schwerin für Über uns das All 2011: Besondere Auszeichnung der Jury, Drehbuchpreis beim Festival des deutschen Films Ludwigshafen für Über uns das All 2012: Deutscher Filmpreis – Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch – unverfilmt für Vergiss mein Ich 2014: Nominierung für den Tiger Award beim Internationalen Film Festival Rotterdam für Vergiss mein Ich 2014: Filmkunstpreis für Vergiss mein Ich beim Festival des deutschen Films 2016: Nominierung für den Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung für den Fernsehfilm Ein Mord mit Aussicht 2021: Deutscher Filmpreis – Bestes Drehbuch für Ich bin dein Mensch (gemeinsam mit Maria Schrader) 2022: Bayerischer Filmpreis – Bestes Drehbuch für Ich bin dein Mensch (gemeinsam mit Maria Schrader)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Mann