Ab in die Ewigkeit (Originaltitel: Happy Birthday to me) ist ein kanadischer Horrorfilm des britischen Regisseurs J. Lee Thompson aus dem Jahr 1981.

Handlung mini|Hauptdarstellerin Melissa Sue Anderson Virginia Wainwright überlebt nur knapp einen Unfall, ihre Mutter hatte dabei kein so großes Glück. Von diesem Moment an wird Virginia von seltsamen Halluzinationen geplagt. In ihrer neuen Schule wird sie von ihren Mitschülern gut aufgenommen. Die Clique nennt sich die „Top Ten“, die jede Menge Unruhe stiftet und jeden Abend in dem kleinen Lokal am Hafen namens „Old-In“ feiert.

Doch zur gleichen Zeit schleicht auch ein unheimlicher Killer in der Schule herum, dem bald die erste der Truppe, Bernadette, zum Opfer fällt. Virginia wird immer mehr von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr Arzt und helfender Freund Dr. David Faraday glaubt sie geheilt. Bald weiß Virginia nicht mehr, was Realität und Traum ist. Bald hält sie sich selbst für den Mörder.

Doch am Ende kommt alles anders. Eine ihrer Freundinnen hat sich eine Maske aufgesetzt, die aussieht wie Virginia. Aus Eifersucht wegen des gemeinsamen Vaters will sie auch Virginia aus dem Weg räumen, die im letzten Moment noch den Spieß umdrehen kann.

Besetzung und Synchronisation

RolleDarstellerSynchron­sprecherVirginia WainwrightMelissa Sue AndersonMarina KöhlerDr. David FaradayGlenn FordHeinz EngelmannHal WainwrightLawrence DaneHartmut ReckEstelle WainwrightSharon AckerViktoria BramsMrs. PattersonFrances HylandAnn ThomersonTracey E. BregmanEva KinskyAlfred MorrisJack BlumSteveMatt CravenPierre FranckhRudiDavid EisnerAmeliaLisa LangloisBernadette O’HaraLesleh DonaldsonEtienne VercuresMichel-René LabelleIvar CombrinckGreg HellmanRichard RebiereLieutenant TracyEarl PenningtonProfessor HeregardJérôme TiberghienMichael BrennickeDr. FeinblumMaurice PodbreyMrs. CalhounKaren StephenMaggieLenore ZannKarin Heym

Kritik

Die New York Times kritisierte, der Film wirke wie eine Kopie von Freitage der 13. und Prom Night. Das Drehbuch stamme von einem Trio verwirrter Autoren und Regisseur Thompson inszeniere den Film ohne erkennbaren Stil. Außerdem ergäben die nachträglichen Wendungen, die das zuvor Gezeigte umdeuten, keinen Sinn. Die schauspielerischen Leistungen der jüngeren Darsteller wirken leblos. Die einzige Person, die herausrage, sei Glenn Ford als Psychiater, der im Laufe seiner Karriere weitaus bessere Rollen gespielt habe als diese. Zumindest würden die teilweise ungewöhnlichen Morde anschaulich dargestellt.

Variety kritisierte, Schauspiel, Regie und Handlung gäben nichts her und die Geschichte sei monumental dumm. In ihrem Filmdebüt trage Melissa Sue Anderson etwas unbeholfen die Spannung darüber, ob sie die Mörderin ist oder nicht, unterstützt mit einer Fülle von verwirrenden und absurden Handlungselementen, die schließlich in einem holprigen Finale gipfelten.

Das Horrormagazin Fangoria schrieb 2004, die auf dem Filmplakat angekündigten "bizarren Morde" sorgten zwar für ihren Anteil an billigem Nervenkitzel, doch es sei offensichtlich, dass die wenig überzeugende Aufklärung am Ende das Ende erst während der Produktion geschrieben wurde. Angesichts der umständlichen und verschachtelten Erzählweise wirke nicht nur das Finale improvisiert; sondern auch andere Teile des Films vermittelten den Eindruck, erst während der Dreharbeiten erfunden worden zu sein.

Das Lexikon des internationalen Films nennt den Film einen „aus Versatzstücken des Horrorfilms und Thrillers zusammengesetzten Schocker, unnötig drastisch und blutrünstig inszeniert, mit ein paar Variationen vertrauter Motive.“

TV Spielfilm kritisiert, Altstar Glenn Ford werde in diesem billigen Schocker gnadenlos verheizt.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1981 Kategorie:Horrorfilm Kategorie:Kanadischer Film Kategorie:Ehemals indizierter Film