Brigitte Meng (geboren 19. Februar 1932 in Frankfurt am Main; gestorben 29. November 1998 in Zürich) war eine schweizerische Schriftstellerin und Lyrikerin.

Leben Die Tochter der Kunsthistorikerin Mathilde Meng-KoehlerMathilde Fahrenkamp, geb. Köhler, Kunsthistorikerin: Mathilde Meng-Koehler: Die Bilder des Konrad Witz und ihre Quellen: Legenda aurea, Speculum humanae salvationis, Bibel, Basel: Holbein-Verl., 1947 DNB und des Psychoanalytikers Heinrich Meng emigrierte nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 mit den Eltern in die Schweiz. Der Vater erhielt 1937 eine Dozentenstelle und 1945 eine Professur für Psychohygiene an der Universität Basel.

Meng schrieb vornehmlich Lyrik, 1968 wurde sie mit anderen Autoren von Karl Schmid zur Lesung vor Studenten in die ETH Zürich eingeladen. In den 1960er Jahren versuchte sich Meng auch an Theaterstücken, die an das absurde Theater anknüpften.Ein Fahrplan stimmt nicht mehr. Erwähnt bei: Manfred Gsteiger, Manfred [Hrsg.]: Die zeitgenössischen Literaturen der Schweiz, S. 370 Sie hatte eine, auch dichterisch produktive, Verbindung mit Renato Arlati. Gedichte von ihr wurden von Arthur FurerArthur Furer bei MGG, Bd. 7, S. 277 in seine Liederzyklen aufgenommen. Meng schrieb einen autobiographischen Roman.

Werke Versuch, einen toten Schmetterling in einen lebendigen zu verwandeln, Klagenfurt: Röschnar, 1993 Für niemandes Kopf gedacht, Klagenfurt: Röschnar, 1990 Das schwarze Zimmer: ein autobiographischer Roman, Zürich: Leu, 1989 Unter der Maske: Gedichte, Klagenfurt: Röschnar, 1988 Der Eilbrief: eine Tragikomödie in zwei Szenen, 1980 Ein Fingerhut voll Einsamkeit: Gedichte und Texte, Darmstadt: Bläschke, 1978 Die Fische sind meine Brüder: Gedichte und lyrische Prosa, Muttenz: Sankt-Arbogast-Verlag, 1980 Die Rabenfeder, Zürich: Verl. Die Regenbogen-Reihe, 1970 Die Leuchtschrift, Gedichte. Reihe Regenbogen, Zürich, 1967 Spürst du den Schatten?: Gedichte, Basel: Pharos Verl., 1966 Ein Fahrplan stimmt nicht mehr: Drama in einem Akt 1964

Vertonungen Vokalmusik für ungebrochene Stimmen von Arthur Furer, 2000 3 Skizzen: für Singstimme und 7 Instrumente: nach Texten von Peter Lehner und Brigitte Meng von Arthur Furer, 1980 Bedenk(lich)es: für hohe Stimme und Klavier, von Arthur Furer, 1967–1984. Arthur Furer bei musinfo Heut putz ich die Märchenkrone, Immanuel Kammerer, Zürich: Hug & Co., 1961, Chor-Part.

Literatur Manfred Gsteiger (Hrsg.): Die zeitgenössischen Literaturen der Schweiz. Kindler, Zürich 1974, ISBN 3-463-22004-0 Heinrich Meng: Leben als Begegnung. Hippokrates-Verlag, Stuttgart 1971 ISBN 3-7773-0288-0 Renate Neumann, Sonia Nowoselsky: Fürs Theater schreiben: über zeitgenössische deutschsprachige Theaterautorinnen. Zeichen und Spuren, Frauenliteraturverlag, Bremen 1986 Dittker Slark: Brigitte Meng zum 50. Geburtstag. Band 5 von Das Kleeblatt. Verlag D. Slark, Darmstadt 1982 Barbara Traber: „Schwer ist's im gläsernen Gefängnis zu leben“. Zum Tode von Barbara Meng am 29. November 1998, in: Orte, 1999, S. 60f.

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