Die Kulturdenkmäler der einzelnen Ortsteile mit eigener Gemarkung sind in eigenen Listen enthalten:

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Stadtteil Bad Homburg Kernstadt

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Ehemalige Denkmäler

Dorotheenstraße 34 (Hölderlin-Haus) Das Haus in der Hölderlinstraße 34 (die Hausnummer war früher die 36) wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut. Kulturhistorische Bedeutung hat es vor allem dadurch erfahren, dass Friedrich Hölderlin ab dem 26. Juni 1804 als Untermieter des Schweizer Uhrmachers Frédéric Calame in diesem Haus lebte. Aufgrund seines auffälligen, zeitweise lärmenden Verhaltens musste er im Sommer 1805 in ein anderes Haus in der Haingasse umziehen. Das Haus wurde als privates Wohnhaus genutzt und war nach dem Zweiten Weltkrieg in so schlechtem Zustand, dass 1954 die CDU-Stadtverordnete Maria Bringezu einen Antrag stellte, die Stadt möge das Haus erwerben, um es zu retten. 1959 wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt. Es dauere aber bis 1981, bis die Stadt das Haus für 60.000 Mark erwarb. Ein Gutachten ergab dann jedoch, dass die Bausubstanz so marode sei, dass eine Sanierung nicht mehr möglich sei. Mit Zustimmung des Denkmalschutzamtes wurde das Haus im November 1983 abgerissen. Der Neubau nimmt die Formen des historischen Hauses, insbesondere die Eingangstür in der Mitte des Hauses, auf. Lediglich diese Eingangstür konnte aus dem Ursprungshaus übernommen werden. Im Haus sind heute 6 Wohnungen untergebracht, von denen eine von Hölderlin-Forschern genutzt wird.Gerta Walsh: Wo Hölderlin nach Frankfurt blickte; in: Taunuszeitung vom 15. Juni 2013, S. 10

Weblinks

Einzelnachweise

Bad Homburg vor der Hohe !