Herbert Obscherningkat (* 4. August 1911 in Berlin; † 13. August 1991 in Hamburg) war ein deutscher Journalist und Filmproduzent. Er wirkte zudem als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bundesverbands Deutscher Film- und AV-Produzenten.
Leben Obscherningkat trat zum 1. Juni 1930 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 255.854)Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31011066 und schloss sich auch der SS an.https://www.spio.de/wp-content/uploads/PM-19.11.2025.pdf S. 40 Er war während der Zeit des Nationalsozialismus Sportredakteur beim AngriffGeschichte Deutscher Radsport und Führer der Sportpresse in den Gauen Pommern und Berlin-Brandenburg. Später war er Pressereferent des Reichsportführers Hans von Tschammer und OstenPersonifikation von Gut gegen Böse: Die Boxkämpfe von Joe Louis und Max SchmelingMarkwart Herzog – Fußball zur Zeit des Nationalsozialismus, Seiten 173 und 178.
Ab 1948 war er als Filmproduzent tätig und wurde 1951 Inhaber der Filmproduktionsgesellschaft Porta-Film in Hamburg, mit der er insbesondere Industriefilme, unter anderem für Krupp,"Technik - Drei Studien in Jazz", 1961 schuf. Daneben war er Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Film- und AV-Produzenten. Bei der Berlinale 1972 war Obscherningkat Mitglied der internationalen Jury. Er lebte in Wiesbaden.
Filmografie (Auswahl) 1952: Klettermaxe 1953: Das Nachtgespenst 1955: Wie werde ich Filmstar?
Ehrungen 1976: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
Literatur Who’s who in Germany, Band 4, Teil 2 – R. Oldenbourg Verlag, 1972
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:SS-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1911 Kategorie:Gestorben 1991 Kategorie:Mann