Robert George Gilpin Jr. (* 2. Juli 1930 in Burlington, Vermont; † 20. Juni 2018 in Waterbury, Vermont) war ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und gilt als einer der Hauptvertreter der Internationalen Politischen Ökonomie aus nicht-marxistischer Sicht.

Leben

Seit den frühen sechziger Jahren arbeitete er an der Princeton University. Seine Interessengebiete umfassten die Internationalen Beziehungen, insbesondere in Europa und Asien. 1987 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Gilpin zählt zu den Vertretern des Ökonomischen Realismus (Neorealismus).Eintrag zu Robert G. Gilpin im Personenlexikon der internationalen Beziehungen virtuell (PIBv), Herausgegeben von Ulrich Menzel, Institut für Sozialwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig.

Schriften (Auswahl)

American Scientists and Nuclear Weapons Policy (1962) France in the Age of the Scientific State (1968) US Power and the Multinational Corporation (1975) War and Change in World Politics (1981) The Political Economy of International Relations (1987) The Challenge of Global Capitalism: the International Economy in the 21st Century (2000) Global Political Economy: the New International Economic Order (2001)

Weblinks Eintrag zu Robert G. Gilpin im Personenlexikon der internationalen Beziehungen virtuell (PIBv), Herausgegeben von Ulrich Menzel, Institut für Sozialwissenschaften der Technischen Universität Braunschweig.

Einzelnachweise

Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert) Kategorie:Vertreter des Neorealismus in den Internationalen Beziehungen Kategorie:Hochschullehrer (Princeton University) Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Gestorben 2018 Kategorie:Mann