Sérifontaine ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Oise in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Beauvais und zum Kanton Beauvais-2.
Geographie Die Gemeinde Sérifontaine liegt in der Landschaft Vexin am Fluss Epte an der Grenze zum Département Eure, rund acht Kilometer nördlich von Gisors. Durch die Gemeinde führt die Bahnstrecke von Paris nach Dieppe. Zu Sérifontaine gehören die Ortsteile Champ Mauger, Champignolle, Bourgerelle, Cité Sainte-Marie und Droitecour.
Geschichte Besiedlung lässt sich für den Ortsteil Champignolle schon für das Neolithikum nachweisen. Seit der Merowingerzeit besteht Siedlungskontinuität. Spätestens im 11. Jahrhundert war der Ort befestigt. Die Befestigung wurde 1198 unter Richard Löwenherz zerstört. 1268 kam die Herrschaft an die Herren von Trie. 1419 wurde der Ort niedergebrannt. Im 19. Jahrhundert entstanden mehrere Fabriken. Die Compagnie française des métaux vereinigte sich 1952 mit einem anderen Unternehmen zur Tréfimétaux, die später von der Gruppe Péchiney übernommen und später weiterveräußert wurde, die Kupferverarbeitung fand 2009 ihr Ende.
Einwohner Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2011 2021 Einwohner 2028 2209 2340 2358 2477 2632 2844 2778 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten 1928 als Monument historique klassifizierte Kirche Saint-Denis, begonnen im 12. Jahrhundert (siehe auch: Liste der Monuments historiques in Sérifontaine) Menhir la Borne du Bois Madame ehemaliges Schloss Gehöft Champignolle mit Kapelle Fabrikgebäude aus dem Jahr 1830, später verändert
Literatur Jacques Favier: Sérifontaine, une commune au bord de l'Epte, éditions Alan Sutton, 2011.
Einzelnachweise
Weblinks
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