Trie-Château [] ist ein Dorf und eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im französischen Département Oise in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Beauvais und zum Kanton Chaumont-en-Vexin.

Geographie Trie-Château liegt im Vexin français an der Mündung der Aunette in die Troësne an der Grenze zum Département Eure, rund drei Kilometer östlich von Gisors. Die Gemeinde wird von der Bahnstrecke von Pontoise nach Gournay-en-Bray durchzogen. Zu ihr gehören die Gemeindeteile Les Kroumirs, La Folie und Le Moulin Tan. Der Bahnhof liegt südlich der Troësne.

Geschichte Die Gemeinde liegt an einer alten Römerstraße, die hier die Troësne quert.

1835 wurde der kleinere Gemeindeteil Trie-la-Ville selbständig; der größere Rest von Trie nahm daraufhin den Namen Trie-Château an.

Die heutige Gemeinde Trie-Château entstand mit Wirkung vom 1. Januar 2018 als Commune nouvelle durch Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Villers-sur-Trie und Trie-Château, die fortan den Status von Communes déléguées besitzen. Der Verwaltungssitz befindet sich in Trie-Château.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2021 Einwohner 934 1065 1077 1513 1692 1753 1857 1896 Quellen: Cassini und INSEE (bis 2006 Addition der Vorgängergemeinden)

Sehenswürdigkeiten Schloss Trie, Besitz der Herzöge von Longueville, ab 1694 von François Louis de Bourbon, prince de Conti; wurde 1767 Jean-Jacques Rousseau zur Verfügung gestellt; 1857 an Arthur de Gobineau verkauft Dolmen des Trois Pierres im Ortsteil La Garenne Kirche Sainte-Marie-Madeleine Stadttor (15. Jahrhundert)

Persönlichkeiten Antoinette von Orléans-Longueville (1572–1618), Markgräfin und Ordensgründerin Charles François Dupuis (1742–1809), französischer Gelehrter, geboren in Trie-Château

Weblinks

Village de Trie-Château bei cartesfrance.fr

Kategorie:Ort in Hauts-de-France Kategorie:Commune nouvelle im Département Oise Kategorie:Gemeindegründung 2018