Die 222. Infanterie-Division war ein Großverband der Preußischen Armee innerhalb des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg.

Geschichte Die Division wurde am 22. September 1916 an der Westfront zusammengestellt. Aufgrund schwerer Verluste löste man dort den Verband am 14. September 1918 auf.

Gefechtskalender 1916 22. September bis 25. Oktober – Stellungskämpfe im Oberelsass 1. bis 26. November – Schlacht an der Somme ab 27. November – Stellungskämpfe an der Somme

1917 bis 15. März – Stellungskämpfe an der Somme 15. März bis 5. April – Stellungskämpfe an der Aisne 6. April bis 27. Mai – Doppelschlacht an der Aisne und in der Champagne 28. Mai bis 23. Oktober – Stellungskämpfe am Chemin des Dames 24. Oktober bis 2. November – Nachhutkämpfe an und südlich der Ailette ab 3. November – Stellungskämpfe nördlich der Ailette

1918 bis 20. März – Stellungskämpfe nördlich der Ailette 21. März bis 6. April – Große Schlacht in Frankreich 7. April – Kämpfe im Niederwald von Coucy und an der unteren Ailette 8. bis 9. April – Sturm auf Coucy le Chateau, Verfolgung bis zum Oise-Aisne-Kanal 10. April bis 5. Mai – Stellungskämpfe nördlich der Ailette 8. Mai bis 8. Juni – Kämpfe an der Avre, bei Montdidier und Noyon 9. Juni bis 20. Juli – Kämpfe an der Avre und an der Matz 9. bis 13. Juni – Schlacht bei Noyon 20. bis 25. Juli – Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims 26. Juli bis 3. August – Bewegliche Abwehrschlacht zwischen Marne und Vesle 4. bis 16. August – Stellungskämpfe zwischen Oise und Aisne 17. August bis 4. September – Abwehrschlacht zwischen Oise und Aisne 14. September – Auflösung der Division

Kriegsgliederung vom 7. Februar 1918 7. Infanterie-Brigade Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 81 Infanterie-Regiment Nr. 193 Infanterie-Regiment Nr. 397 3. Eskadron/Ulanen-Regiment „von Katzler“ (Schlesisches) Nr. 2 Artillerie-Kommandeur Nr. 222 Feldartillerie-Regiment Nr. 278 Pionier-Bataillon Nr. 222 Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 222

Kommandeure DienstgradNameDatumDermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 157.GeneralmajorHans Küster30. September 1916 bis 21. Januar 1917GeneralmajorFritz von Triebig22. Januar 1917 bis 14. September 1918

Literatur Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 75, 169. Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Dokument Nr. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 699–701.

Einzelnachweise

Division #:::222