Sabine Wen-Ching Wang (* 6. August 1973 in Münsterlingen; auch: Sabine Wang) ist eine schweizerisch-taiwanesische Schriftstellerin.
Leben Sabine Wen-Ching Wang wurde 1973 als Tochter einer schweizerischen Mutter und eines taiwanischen Vaters im thurgauischen Münsterlingen geboren, sie wuchs in Appenzell auf. In Zürich und Taipeh studierte sie Sinologie und Kunstgeschichte Ostasiens.
Sie war 1999 Stipendiatin beim 3. Klagenfurter Literaturkurs im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs3. Klagenfurter Literaturkurs. (→Stipendiaten →Sabine Wen-Ching Wang.) Auf der Website des Bachmann-Wettbewerbes 1999. Abgerufen am 3. Februar 2016., im Jahre 2004 war sie Teilnehmerin der Autorenwerkstatttage des Wiener Burgtheaters, 2008 am Dramatikerworkshop beim Berliner Theatertreffen.
Wang schreibt hauptsächlich Theaterstücke, Hörspiele und Lyrik. Sie veröffentlicht Texte auch in Anthologien und Zeitschriften (Entwürfe, Theater der Zeit und andere). Übertragungen ihrer Gedichte gibt es auf Französisch. Abgerufen am 21. August 2011. Das Theaterstück Spinnen liegt in Estnisch und Spanisch vor.
Sabine Wen-Ching Wang lebt in Zürich.
Auszeichnungen 1999: Literaturpreis der Gewerkschaftlichen Bildungszentrale Schweiz 2002: Werkbeitrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia 2003: Preis der Schweizerischen Autorengesellschaft (für Spinnen) 2005: Aufenthaltsstipendium der Künstlerresidenz Chretzeturm, Stein am Rhein 2005: Jurypreis der St. Galler Autorentage 2006: Lyrikpreis der Internationalen Bodenseekonferenz 2010: Atelierstipendium Berlin der Zuger Kulturstiftung Landis+Gyr
Werke Theaterarbeiten Spinnen. Uraufführung 2003, Schlachthaus Theater Bern.Daniele Muscionico: Raumschiff Psychiatrie. Rezension zu «Spinnen» von Sabine Wang am Zürcher Theater an der Winkelwiese. In: Neue Zürcher Zeitung vom 10. November 2003. Abgerufen am 23. Februar 2019. 2003 (Estnisch) / 2004 (Spanisch). spät. Uraufführung 2004, Schauspielhaus Zürich. 2007 (Spanisch). / 2010 (Valenzianisch-Katalanisch). Die Tasche. 2005 Jugendtheater. Uraufführung 2006, im Theater am Gleis Winterthur. Das grüne Küken. Nach dem Bilderbuch von Adele Sansone. Uraufführung 2008, Winterthur.Pressedossier zu Das grüne Küken. (PDF; 733 kB) Auf der Website des Theater Katerland. Abgerufen am 21. August 2011. Corea. Uraufführung 2009, Stadttheater Bern. Nach dem Film von Claude Chabrol. 2010.Stückbeschrieb auf der Website der Künstlergruppe 400asa. Abgerufen am 21. August 2011. Hund Hund. Uraufführung 2011, Schlachthaus Theater Bern.Stückbeschrieb auf der Website des Theaters Schlachthaus Bern. Abgerufen am 21. August 2011.Matthias Heid: Zugelaufener Rollkoffer. Sabine Wen-Ching Wangs «Hund Hund». In Theater heute, Jahrbuch 2008, Seite 180. Abgerufen am 21. August 2011.
Radioarbeiten Cosmos Hotel. Hörspiel. Komposition: Hans Feigenwinter. Regie: Claude Pierre Salmony. Ursendung DRS 2, 2000. 2001. (Englisch) Hund Hund. Hörspiel. Komposition: Jörg Köppl. Regie: Simona Ryser. Ursendung DRS 2, 2007. Die Einladung. Hörspiel. Komposition: Philipp Schaufelberger. Regie: Simona Ryser. Ursendung DRS 2, 2009.Autorengespräch über Die Einladung. Radio DRS 2, 2009. Abgerufen am 21. August 2011.
Lyrik das land in mir. , Zürich 1995.
Essay Das Kinderzimmer als Terra incognita. Eine Erinnerung. In: Pro Helvetia (Hrsg.): Blickwechsel Ostasien – Brücken in die nähere Ferne. Passagen Nr. 29, Frühjahr 2005. S. 30–33. Abgerufen am 21. August 2011.
Weblinks
Sabine Wang im Rowohlt Theater Verlag Sabine Wen-Ching Wang im Lexikon Schweizer Schriftsteller der Gegenwart. Wangs Hörspiele Die Einladung und Hund Hund. Bei Radio DRS 2, abgerufen am 3. Februar 2016. Vier Gedichte Wangs. (PDF; 37 MB) In: terra cognita 8/2006. Abgerufen am 3. Februar 2016. Sabine Wen-Ching Wang im Zentrum für Dramatik
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