Mötzelbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen.

Geografie und Geologie Mötzelbach liegt 379 m über NN nördlich von Etzelbach auf einem Hochplateau der Südostthüringer Buntsandstein-Muschelkalkplatte. Die vom Saaletal aufstrebenden Hänge gehören der geologischen Formation des Buntsandsteins an. Auf dem Sandgestein des Plateaus ist Muschelkalk aufgelagert. Diese Standorte sind Grundwasser fern.Manfred Graf: Eine Ausarbeitung aus dem Jahre 1964 zu diesem Thema liegt zur Einsichtname beim Verfasser vor. S. 1–42 Sowohl von Etzelbach als auch von Kirchhasel über Oberhasel ist Mötzelbach auf ständig ansteigenden Verkehrsverbindungen zu erreichen. Früher führte vom Angerteich des Ortes ein Wanderweg nach Rudolstadt. Vorher war es der Weg der Marktfrauen. Rund um die Gemarkung des Dorfes steht Wald.Mötzelbach auf der Website der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel. Abgefragt am 17. August 2017.

Die Wüstung Benndorf gehört zur Gemarkung.

Geschichte Am 16. Januar 1194 war die urkundliche Ersterwähnung von Mötzelbach.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 185. Die höchste Stelle im Ort ist mit der Kirche bebaut. Am Angerteich befinden sich drei Steinkreuze, Schwedenkreuze genannt.

Im Dorf ist das dörfliche Leben noch Tradition. Dies ist eine Grundlage für den Urlaub auf dem Lande. Das Hexhaus als Ferien- und Studienhaus ist ein weiteres Beispiel.

Das land- und waldwirtschaftliche Dorf hat auch die Entwicklung der Wirtschaft in Ostdeutschland mitgeprägt. Nach der Wende hat man neue Wege gefunden.

Sehenswürdigkeiten Kirche St. Martin (Mötzelbach)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Kategorie:Geographie (Uhlstädt-Kirchhasel) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) Kategorie:Ersterwähnung 1194 Kategorie:Gemeindeauflösung 1994