mini|Die Fähre Farafenni

Die ehemalige Fährverbindung Bamba Tenda–Yeli Tenda war nach der Fährverbindung Banjul–Barra die zweitwichtigsteLindsay Bennett: The Gambia (= Thomas Cook traveller guides). 3rd edition, updated by Lisa Voormeij. Thomas Cook, Peterborough 2011, ISBN 978-1-84848-428-3 Fährverbindung im westafrikanischen Staat Gambia. Eingesetzt wurden kombinierte Auto- und Personenfähren.Banjul Ferry Terminal Services to Barra accessgambia.com, Zugriff August 2011

Lage Bamba Tenda Yeli Tenda

Die Verbindung über den Gambia befand sich zwischen Bamba Tenda in der North Bank Region, Distrikt Upper Baddibu, und Yeli Tenda, in der Lower River Region, Distrikt Jarra West. Die Fähren überwanden eine Distanz von 0,9 Kilometer.

Von Bamba Tenda, am nördlichen Ufer führt der Trans-Gambia Highway über Farafenni nach Senegal und wird dort als N 4 fortgeführt. Im Süden, von Yeli Tenda, führt der Trans-Gambia Highway an Jenoi und Pakalinding vorbei nach Soma. Von Soma aus weiter nach Senegal und wird dort als N 4 fortgeführt.

Geschichte Der Betrieb Der Fährbetrieb wurde seit 2001 von der Gambia Ports Authority unterhalten, zuvor war der Betreiber die Gambia Public Transport Corporation (GPTC).

2005 kam es zu einem Konflikt zwischen Senegal und Gambia, da die gambischen Behörden die Tarife der Fähren deutlich erhöht hatten. Der Konflikt konnte beendet werden. Nachricht des State House vom 21. Oktober 2005

Senegambia Bridge Seit 1956 gab es Pläne, eine Brücke an dieser Stelle zu errichten.

Am 21. Januar 2019 wurde die Senegambia Bridge über den Fluss im Beisein der Präsidenten von Gambia und Senegal, Adama Barrow und Macky Sall eröffnet. Die Kosten in Höhe von 3,5 Milliarden Dalasi (ca. 62 Millionen Euro) wurden komplett von der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) finanziert.

Die Brücke wurde gebaut und der Betrieb der Fähren eingestellt. Die Maut beträgt für Autos 50 Dalasi.

Einzelne Fähren Eine unvollständige, chronologisch sortierte, Liste der einzelnen Fährschiffe auf dieser Verbindung:

Fähre Badibu Die Fähre Badibu war ein Schwesterschiff der Banjul und Niumi, wobei diese auf der Fährverbindung Banjul–Barra eingesetzt wurden. Die Stammstrecke der Badibu war die Trans-Gamiba-Route und sie wurde nur zum Zwecke des Backup zwischen Banjul–Barra eingesetzt. Sie wurde 1978/79 von der deutschen Germersheimer Schiffswerft gebaut. Sie wurde im 1979 nach Gambia überführt und in Dienst gestellt. Während die beiden küstennah eingesetzten Schwesterschiffe durch das aggressive Atlantik-Salzwasser-Gemisch bereits um 2001 schwere Rumpfschäden erlitten und verschrottet werden mussten, blieb die Badibu im weniger salzhaltigen Binnenwasser deutlich länger verschont. Sie wurde mehrfach mechanisch runderneuert. 2014 war sie noch im Einsatz. und spätestens 2019 nach Eröffnung der Senegambia-Brücke außer Dienst gestellt.

Fähre James Island Die Fähre James Island war die älteste der drei Fähren die 2011 betrieben wurden.Two Farafenni Ferries Unoperational Foroyaa vom 10. Januar 2011 In der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober 2011 versank sie in der Parkposition vor Bamba Tenda, es sind keine Opfer zu beklagen.James Island ferry sinks The Daily Observer vom 21. Oktober 2011 Erste Versuche der Feuerwehr aus Farafenni, sie aus dem Fluss zu bergen, scheiterten.

Fähre Soma mini|Fähre Soma (2019)

Die Fähre Soma wurde am 4. September 2006 vom Präsidenten Jammeh, wie das Schwesterschiff Farafenni, in Dienst gestellt. Nachricht des State House vom 4. September 2006 Die Investitionssumme der beiden Fähren betrug 200 Millionen Dalasi (D). Sie wurden von der Damen Shipyards Group in Rumänien gefertigt und erreichten Gambia an Bord eines Frachters am 2. Mai 2006. Ansprache des Präsidenten vom 31. März 2006Two New Ferries Arrive At the Banjul Port The Gambia Journal vom 4. Mai 2006

Fähre Farafenni Die Fähre Farafenni, das Schwesterschiff der Fähre Soma, wurde ebenfalls am 4. September 2006 in Dienst gestellt.

Weblinks

Einzelnachweise

Bambatendayelitenda Bamba Tenda Yeli Tenda Kategorie:North Bank Region Kategorie:Lower River Region Kategorie:Gambisch-senegalesische Beziehungen