Sa Saarbrückenstraße, Südfriedhof, Hassee vor 1935 Kirchhofallee, 1935 wurde die Straße zwischen Lutherstraße und Hasseer Straße nach der Stadt Saarbrücken benannt.

Sachaustraße, Südfriedhof 1911 nach Oberst Hans Joachim von Sachau benannt.

* Sackgasse, Altstadt 1876 wurde der Name für ein zum Fabrikgelände von Bohn & Kähler in der Kattenstraße führenden Gang festgelegt, 1945 im Krieg völlig zerstört, die Gasse existiert nicht mehr. mini|hochkant|Caspar von Saldern Saldernstraße, Ravensberg 1937 nach Caspar von Saldern benannt.

* Saltzwedelstraße, Ravensberg, Wik 1937 nach Reinhold Saltzwedel benannt, 1947 in Paul-Fuß-Straße umbenannt.

Salzburger Straße, Elmschenhagen 1939 nach der Stadt Salzburg benannt.

Salzredder, Neumühlen-Dietrichsdorf 1909 im Protokolltext der Gemeinderatssitzung erwähnt, 1923 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt – Flurbezeichnung.

Salzwiesenweg, Schilksee 1960 nach einer Flurbezeichnung benannt.

Samlandweg, Pries 1956 nach der Landschaft Samland in Ostpreußen benannt.

Samwerstraße, Ravensberg 1902 nach Karl Friedrich Lucian Samwer benannt.

Sandblek, Russee 1940 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1962 nach Süden hin verlängert – Flurbezeichnung.

Sanddornwinkel, Elmschenhagen 1995 wurde der Name in der Ratsversammlung festgelegt, dieser Buschname passt gut zu den anderen Straßennamen in der Nähe.

Sandkoppel, Meimersdorf 2002 nach einem alten Flurnamen benannt.

* Sandkoppel, Wellsee angelegt als Mühlenweg, 1956 im Protokolltext der Gemeinderatssitzung erwähnt, 1971 nach der Eingemeindung Wellsees nach Kiel in Sandkoppel umbenannt, 1978 in Tulpenweg umbenannt.

Sandkrug, Gaarden-Ost angelegt als Werftstraße, 1875 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1910 nach einer früheren Gastwirtschaft in der Gegend in Sandkrug umbenannt.

Sandkuhle, Exerzierplatz Der Name existiert seit 1632, ist 1793 in der Klessel’schen Karte eingezeichnet und stammt von der ehemaligen städtischen Sandgrube.

* Sandkuhle, Neumühlen-Dietrichsdorf 1904 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1925 wurden die Grundstücke an der Sandkuhle in die Schönberger Straße einbezogen.

Sankt-Andreas-Weg, Wellingdorf 2001 wurde der Weg nach der St.-Andreas-Kirche und -Kirchengemeinde benannt.

Sartorikai, Altstadt 1904 nach August Anton Heinrich Sartori benannt.

Scha Schaapkoppel, Schilksee 1995 nach einem Flurnamen benannt, der Name passt gut zur Straße Peerkoppel in diesem Gebiet (Schaap = Schaf).

* Schafbockredder, Blücherplatz, Wik vor 1869 als schmaler Weg von der Hospitalstraße zur Baumschule angelegt, 1887 erhielt die Straße bis zur Beselerallee den Namen Feldstraße, 1897 wurde die Straße Schafbockredder in Feldstraße umbenannt, nachdem 1895 die Pflasterung bis zum Düvelsbeker Weg durchgelegt wurde.

* Schanzenweg, Holtenau 1922 nach der Friedrichsorter Schanze benannt, 1975 in die Immelmannstraße einbezogen. mini|hochkant|Gerhard von Scharnhorst

Scharnhorststraße, Blücherplatz 1903 nach Graf Gerhard Johann David von Scharnhorst benannt.

Scharweg, Neumühlen-Dietrichsdorf 1789 noch ohne Namen auf der Topographisch Militärischen Charte des Herzogtums Holstein (1789–1796) Nr. 22 von Major Gustav Adolf von Varendorf eingezeichnet, 1893 Name im Protokolltext der Gemeinderatssitzung erwähnt – alte Flurbezeichnung.

Schaßstraße, Exerzierplatz 1884 nach Samuel Schaß benannt – Stifter des Schaß'schen Universitätsstipendiums.

Schauenburgerstraße, Brunswik, Ravensberg 1886 wurde der Name nach dem alten holsteinischen Adelsgeschlecht Grafen von Schauenburg und Holstein benannt.

* Scheerstraße, Wik 1934 ist die nach Reinhard Scheer benannte Straße im Kasernengelände der Wik in einer Karte der Stadtvermessungsabteilung eingezeichnet, 1947 wurde die Straße in Mecklenburger Straße umbenannt.

Scheidekoppel, Schilksee 1940 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt – nach Hof Scheidekoppel benannt.

Schevenbrücke, Vorstadt die Schevenbrücke ist im Kataster von 1682 mit neunzehn Wohneinheiten verzeichnet, die Straße wurde nach einer früheren Brücke benannt, die hier schräg oder schief über den Mühlenbach zum Kuhberg führte.

Schiefe Horn, Russee 1936 wurde der Name Dieksweg durch den Gemeinderat beschlossen, 1944 wurde der Name Wiesenweg durch den Gemeinderat beschlossen, 1970 wurden die Straßen Dieksweg und Wiesenweg nach einer alten Flurbezeichnung in Schiefe Horn umbenannt.

Schierenblek, Meimersdorf 1999 nach einem Flurnamen benannt.

Schilkseer Straße, Schilksee 1789 noch ohne Namen auf der Topographisch Militärischen Charte des Herzogtums Holstein (1789–1796) Nr. 11 von Major Gustav Adolf von Varendorf eingezeichnet, angelegt als Dorfstraße und Hauptstraße, 1940 die Dorfstraße ist erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1953 die Hauptstraße ist im Protokolltext der Gemeinderatssitzung erwähnt, 1960 wurden die Straßen Dorfstraße und Hauptstraße zur Schilkseer Straße vereint.

Schillerstraße, Schreventeich 1900 nach Friedrich Schiller benannt.

Schillstraße, Marineviertel 1906 nach Major Ferdinand Baptista von Schill benannt.

Schittenhelmstraße, Brunswik 1956 nach Prof. Dr. med. Alfred Schittenhelm (1874–1954) benannt, 1916–1934 Direktor der Medizinischen Klinik.

Schl * Schlachtergang, Vorstadt 1872 wurde der Name festgelegt, 1913 wurde der Name aufgehoben – Alte Gasse der früheren Kieler Vorstadt.

* Schlachthofstraße, Südfriedhof 1887 wurde der Name festgelegt, 1957 das Schlachthofgelände gehört zur Bahnhofstraße (Nr. 2/4 Schlachthofbetriebe, Verwaltung Schlachthof – Betriebe), 1977 nicht mehr im Adressbuch aufgeführt – Neuer Schlachthof in Wellsee, heute Gelände Neues Arbeitsamt.

* Schlageterpark, Wellingdorf 1936 nach Albert Leo Schlageter benannt, 1945 in Schwanenseepark II umbenannt, 1958 in Stadtrat-Hahn-Park umbenannt.

* Schlageterplatz, Wellingdorf 1938 nach Albert Leo Schlageter benannt, 1945 in Schwanenseeplatz umbenannt.

* Schlageterstraße, Elmschenhagen 1938 nach Albert Leo Schlageter benannt, 1945 in Schwalbensteg umbenannt.

Schlehenkamp, Elmschenhagen als Wellseer Weg angelegt, 1908 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1939 in Meitzenstraße umbenannt, 1945 in Schlehenkamp umbenannt, 1971 einschließlich Schlehenkamp Wellsee, 1978 wurde der Schlehenkamp zwischen Segeberger Landstraße und der Bahnlinie Kiel–Lübeck mit Kölenberg bezeichnet.

* Schlehenkamp, Wellsee als Elmschenhagener Weg angelegt, 1909 in Schlehenkamp umbenannt, 1971 in Schlehenkamp (Elmschenhagen) einbezogen. mini|hochkant|Die Schlei bildet die Grenze zwischen Angeln und Schwansen Schleiweg, Wik 1991 nach der Ostseeförde Schlei benannt, 2001 erhielt die Verlängerung des Schleiweges in Richtung Herthastraße den Namen Schleiweg.

Schlesierweg, Wellsee, Elmschenhagen 1965 nach der ehemaligen preußischen Provinz Schlesien benannt.

Schleswiger Straße, Hassee 1907 als Poststraße angelegt, 1925 nach der Stadt Schleswig in Schleswiger Straße umbenannt.

* Schleuse, Holtenau als Alte Schleuse angelegt, 1925 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1940 in Schleuse umbenannt, 1977 in Schleuseninsel umbenannt. – Nach den Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal benannt.

Schleuseninsel, Holtenau als Alte Schleuse angelegt, 1925 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1940 in Schleuse umbenannt, 1977 in Schleuseninsel umbenannt. – Straße zu den Schleuseninseln des Nord-Ostsee-Kanals benannt.

Schleusenstraße, Wik 1919 als Kanalstraße angelegt, 1923 in Schleusenstraße umbenannt.

Schleusenwiese, Holtenau 2000 wurde der Name Schleusenwiese für die Grünanlage (Streuobstwiese) an der Kanalstraße festgelegt.

* Schlichtingstraße, Exerzierplatz 1898 nach Lehrer Marcus Schlichting (7. November 1804 bis 6. März 1875) benannt, 1945 im Krieg total zerstört, nicht mehr bewohnt, 1978 in Stiftstraße einbezogen. – Schlichting war Lehrer an der Kieler Stadtschule, Förderer des städtischen Schulwesens. Von 1848 bis 1851 Mitglied der schleswig-holsteinischen Landesversammlung; von 1867 bis 1870 Abgeordneter des preußischen Landtages. mini|hochkant|Alfred von Schlieffen Schlieffenallee, Blücherplatz, Düsternbrook 1939 nach Alfred Graf von Schlieffen benannt.

Schlimbachallee, Schilksee 1965 nach Kapitän Ludwig Schlimbach (1876–1949) benannt – Schlimbach überquerte 1931 den Atlantik als Einmannsegler.

Schloßgarten, Düsternbrook, Altstadt, Damperhof als Am Schloßgarten angelegt, 1883 in Schloßgarten umbenannt.

Schloßstraße, Altstadt 1242 bei der Stadtgründung angelegt, 1242 Platea castrensium und Platea Burgensis, 1473 Borghstrate, 1520 Smedestrate, 1730 Schmiedestraße, 1793 Schloßstraße, 1799 ist die Straße erstmals im Taschenbuch für die Einwohner der Stadt Kiel aufgeführt, 1991 wurde die Schloßstraße für den öffentlichen Verkehr unter Beschränkung der Widmung auf den Fußgängerverkehr eingezogen. Der Anlieger- und Lieferverkehr bleiben zugelassen.

Schlüsbeker Weg, Kronsburg 1924 nach der Schlüsbeker Au benannt.

Schlüsstücken, Schlüsbek 1971 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt – Alte Flurbezeichnung in Schlüsbek.

Schm Schmale Göhle, Hammer 1936 nach einer alten Flurbezeichnung benannt.

Schmalhörn, Meimersdorf 2002 nach einem Flurnamen benannt.

* Schmidtstraße, Südfriedhof 1910 nach Friedrich Carl Schmidt benannt – Hof- und Landgerichtsadvokat, der die Stadt Kiel mit mehreren Stiftungen bedachte. 1935 wurde die Schmidtstraße in die Lantziusstraße einbezogen.

Schmiedekate, Suchsdorf 2002 nach einer alten Gemarkung benannt.

Schmiedekoppel, Wik 1936 nach einer alten Flurbezeichnung benannt.

* Schmiedestraße, Wellingdorf 1894 erstmals im Adressbuch Gaarden-Ost aufgeführt, 1904 im Protokolltext der Gemeinderatssitzung wird die Schmiedestraße noch erwähnt, 1905 Anfangsteil des Wehdenweges – Nach der Dorfschmiede benannt.

Schnaden, Suchsdorf 2002 nach einer alten Gemarkung benannt.

Schneiderkamp, Suchsdorf 1949 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt – Alte Flurbezeichnung in Suchsdorf.

Schönberger Straße, Ellerbek, Wellingdorf 1789 noch ohne Namen auf der Topographisch Militärischen Charte des Herzogtums Holstein (1789–1796) Nr. 22 von Major Gustav Adolf von Varendorf eingezeichnet, 1878 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1910 einschließlich Schönberger Straße Wellingdorf – Nach der Gemeinde Schönberg benannt.

* Schönberger Straße, Gaarden-Ost 1789 noch ohne Namen auf der Topographisch Militärischen Charte des Herzogtums Holstein (1789–1796) Nr. 22 von Major Gustav Adolf von Varendorf eingezeichnet, 1875 erstmals im Kieler Adressbuch aufgeführt, 1910 wurde die Ringstraße und die Schönberger Straße in Werftstraße umbenannt.

* Schönberger Straße, Neumühlen-Dietrichsdorf 1789 noch ohne Namen auf der Topographisch Militärischen Charte des Herzogtums Holstein (1789–1796) Nr. 22 von Major Gustav Adolf von Varendorf eingezeichnet, 1893 im Protokolltext der Gemeinderatssitzung wird die Schönberger Straße erwähnt, 1894 erstmals im Adressbuch Gaarden-Ost aufgeführt, 1925 wurden die Grundstücke der Sandkuhle in die Schönberger Straße einbezogen, 1925 in Schönkirchener Straße umbenannt.

* Schönberger Straße, Wellingdorf 1876 im Protokolltext als Kiel–Schönberger–Nebenlandstraße erwähnt, 1894 erstmals im Adressbuch Gaarden-Ost aufgeführt, 1910 in die Schönberger Straße Ellerbek einbezogen.

Schönhorster Straße, Neumühlen-Dietrichsdorf als Lindenweg angelegt, 1925 in Schönhorster Straße umbenannt – Die städtische Polizeibehörde hat dem Lindenweg in Neumühlen-Dietrichsdorf den Namen Trenntrader Weg anstatt Schönhorster Straße gegeben.

Schönkirchener Straße, Neumühlen-Dietrichsdorf als Schönberger Straße angelegt, 1893 im Protokolltext der Gemeinderatssitzung wird die Schönberger Straße erwähnt, 1894 erstmals im Adressbuch Gaarden-Ost aufgeführt, 1925 wurden die Grundstücke der Sandkuhle in die Schönberger Straße einbezogen, 1925 in Schönkirchener Straße umbenannt – Alte Landstraße zur Gemeinde Schönkirchen.

* Schönkirchener Straße, Wellingdorf 1911 wurde der Name festgelegt, 1925 in Passader Straße umbenannt.