Jack Bedient and the Chessmen waren in den 1960er Jahren eine amerikanische Rockband aus Nevada.

Geschichte Der aus Mason City, Washington stammende Gitarrist und Vokalist Jack Bedient hatte bereits 1961 mit der Popballade „The Mystic One“ auf Era Records Erfahrungen im Musikgeschäft gemacht. Seit 1964 hieß seine Gruppe „Jack Bedient and the Chessmen“, die mit Sitz in Carson City, Nevada die umliegende Region mit Live-Gigs versorgte, auf denen neben Covers aktueller Pophits auch Lounge-Musik und komödiantische Showeinlagen gehörten. Kevin Woods an der Leadgitarre, Bill Britt am sechssaitigen Bass und Jewell Hendricks am Schlagzeug waren die langjährigsten Chessmen.

Ihr aufgenommenes und veröffentlichtes Werk umfasste zwischen 1964 und 1969 etwa ein Dutzend Singles und sechs LPs, auf denen sich zwischen dem Pop- und Loungematerial auch immer wieder Rocknummern finden. Auf der zweiten Single für Fantasy Records, Double Whammy, nutzten die Chessmen als Gitarrenintro das Riff von Dorsey Burnettes Rockabilly-Standard Bertha Lou, mit der sie die regionalen Radio-Charts in Reno, Nevada erreichten.

Mit dem Sound des Organisten Walter Hanna verstärkt, konnte eine Live-LP für Fantasy aufgenommen werden. Ein kurzer Zwischenstopp bei Palomar Records ergab eine Single mit Drummer Boy (Play Us a Song) und Dream Boy (Count Your Dreams). Auch nur eine Single mit dem Titel Glimmer Sunshine erschien bei Rev Records, bevor die Band bei Columbia Records unter Vertrag stand. Nach einigen weiteren Veröffentlichungen bei Executive Productions und Umbesetzungen konnte sich die Band bis 1972 mit Liveauftritten über Wasser halten und löste sich dann auf. Der Bandleader Jack Bedient verstarb 1998.

Diskografie Singles 1961 – The Mystic One / Question, Era 3050 1964 – Pretty One / Silver Haired Daddy, Trophy 1001 1965 – See the Little Girl / Here I Am, Fantasy 595 1965 – See the Little Girl / Looking for a Good Love, Fantasy 595 (als „The Chessmen“) 1965 – Double Whammy / I Want You to Know, Fantasy 598 1965 – Drummer Boy (Play Us a Song) / Dream Boy (Count Your Dreams), Palomar 2212 1966 – Glimmer Sunshine / Where Did She Go, Rev 104/5 1967 – Love Workshop / I Could Have Loved You So Well, Columbia 4-44302 1968 – Pretty One / See That Girl, Columbia 4-44481 1968 – The Pleasure of You / It’s Over, Columbia 4-44565 1968 – My Prayer / Independence Day, Columbia 4-44671 1969 – I’ve Been Loving You / I Could Never Lose My Love for You, Executive Productions 21 1969 – Beautiful (Takes a Trip) / Release Me, Executive Productions 21

Alben 1964 – Two Sides of Jack Bedient, Trophy 101 1965 – Live at Harvey’s, Fantasy 3365 1967 – Where Did She Go, Satori 1001 196? – Songs You Requested 1969 – In Concert (Harolds) 196? – Jack Bedient, Executive Productions

Weblinks Chas Kit über Jack Bedient and the Chessmen auf Garagehangover (englisch) Ehemalige Bandmitglieder erinnern sich auf Pacific Northwest Bands (englisch)

Kategorie:US-amerikanische Band Kategorie:Rockband Kategorie:Popband