Die Gmina Dobromierz ist eine Landgemeinde im Powiat Świdnicki in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sitz der Landgemeinde ist Dobromierz.

Wappen Das Wappen in Blau zeigt in Gold die Buchstaben „W W“ mit stumpfem Pfeil in der Mitte. Es wurde im Jahre 1409 vom böhmischen König Wenzel IV. dem damaligen Städtchen „Friedeberg“ (später Hohenfriedeberg) verliehen, an den 1368 das Herzogtum Schweidnitz erbrechtlich gelangt war. Nach dem Übergang an Polen 1945 wurde Hohenfriedeberg in Dobromierz umbenannt und das Wappen von 1409 übernommen.

Schulzenämter der Landgemeinde Die Landgemeinde Dobromierz besteht aus zwölf Schulzenämtern. Sie umfasst ein Gebiet von 86 km² mit 6000 Einwohnern. Sie gehört der Euroregion Neiße an. Zur Gemeinde gehören folgende Ortschaften: Borów (Bohrauseifersdorf) Bronów (Börnchen) Czernica (Tschirnitz, 1937–1945 Dornberg) Dobromierz (Hohenfriedeberg) Sitz der Gemeindeverwaltung Dzierzków (Dätzdorf) Gniewków (Girlachsdorf) Jaskulin (Möhnersdorf) Jugowa (Hausdorf) Kłaczyna (Kauder) mit Burgruine Kauder Pietrzyków (Hohenpetersdorf) mit Schloss Hohenpetersdorf Roztoka (Rohnstock) Szymanów (Simsdorf) mit Schloss Simsdorf

Benachbarte Gemeinden Die Landgemeinde grenzt an die Stadt Świebodzice sowie die Gemeinden Bolków, Mściwojów, Paszowice, Stare Bogaczowice und Strzegom.

Verkehr Die Ortschaften Kłaczyna und Roztoka hatten Bahnhöfe an der Bahnstrecke Malczyce–Marciszów; Borów, Czernica und Roztoka an der Bahnstrecke Jawor–Roztoka.

Persönlichkeiten Johann Karl von Mutius (1758–1816), preußischer Generalmajor, geboren in Börnchen.

Literatur Alexander von Freyer: Jauer und das Jauerland/Jawor i Ziemia Jaworska. Jawor 1995

Weblinks

Offizielle Homepage der Gemeinde Historische und aktuelle Aufnahmen

Einzelnachweise