Als d-d-Übergang wird ein Elektronenwechsel zwischen zwei d-Orbitalen innerhalb eines Atoms bezeichnet. Dieser Effekt ist häufig für Farbigkeit in metallischen Komplexen verantwortlich.

Dieser Übergang bezeichnet die energetische Anhebung eines Valenzelektrons in einem d-Orbital. So wird das Elektron in ein energetisch höher gelegenes d-Orbital desselben Atoms transferiert. Dieser Vorgang läuft ohne Spinumkehr ab. (Vergleiche Charge-Transfer-Komplexe.) Dabei wird Licht bestimmter Wellenlänge absorbiert. Die wahrgenommene Farbe ist die Komplementärfarbe.

Tanabe-Sugano-Diagramme veranschaulichen die tatsächlichen Energieniveaus.

Beispiel Titan(III) Titan(III) besitzt noch genau ein d-Elektron. Dadurch ergibt sich folgende Anordnung in einem oktaedrischen Ligandenfeld: normal: ein Elektron in ; nach Absorption: ein Elektron in bei gleichem Spin.

Literatur online R. Glaum, M. Hitchman: On the Bonding Behaviour of Transition Metal Ions in Inorganic Solids, Australian Journal of Chemistry online (englisch)

Kategorie:Komplexchemie