Thomas Assheuer (* 1955 in Arnsberg) ist ein deutscher Journalist.

Werdegang Von 1975 bis 1982 studierte Assheuer an den Universitäten Münster und Hamburg Germanistik und Philosophie; 1983 absolvierte er ein Volontariat beim Hessischen Rundfunk und war anschließend Redakteur im „Kulturellen Wort“. 1991 wechselte er ins Feuilleton der Frankfurter Rundschau. Von 1997 bis 2021 ist er Feuilleton-Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit, für die er im Anschluss als freier Autor weiter tätig ist.Autorenprofil Die Zeit.

Assheuer war Jury-Mitglied für den Bielefelder Wissenschaftspreis.Ausschreibungsstart für den vierten Bielefelder Wissenschaftspreis – PM 2010.

Preise und Auszeichnungen Das von Thomas Assheuer gemeinsam mit Werner A. Perger herausgegebene ZEIT-Buch Was wird aus der Demokratie? (Verlag Leske + Budrich) erhielt 2000 einen mit 25.000 Schilling dotierten Anerkennungspreis des Bruno-Kreisky-Preises für das politische Buch.

Publikationen (Auswahl) Rechtsradikale in Deutschland – Die alte und die neue Rechte zusammen mit Hans Sarkowicz, München 1990, ISBN 3-406-34020-2 Was wird aus der Demokratie, hrsg. mit Werner A. Perger, Leske und Budrich Verlag, Leverkusen 2000, ISBN 978-3-8100-2757-3 Michael Haneke. Gespräche mit Thomas Assheuer, Alexander-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-89581-188-3 Tragik der Freiheit. Von Remscheid nach Ithaka. Radikalisierte Sprachkritik bei Botho Strauß, Transcript Verlag, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2759-6 Faschismus als Endsieg der Evolution? Ernst Jünger als Stichwortgeber der Cyberlibertären. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Dezember 2025.

Weblinks

Thomas Assheuer, Schwerpunkte und Artikel auf Zeit Online

Einzelnachweise

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