Klaus Joachim Mampell (* 1. November 1916 in Mannheim; † 2000 in Salem) war ein deutscher Genetiker und Schriftsteller. Er war ein Mitglied der Gruppe 47.

Leben Klaus Joachim Mampell absolvierte sein Studium der Biologie an der University of Southern California, Los Angeles und promovierte in den Fächern Genetik und Experimentelle Embryologie am California Institute of Technology in Pasadena. Anschließend war er Professor für Biologie an der University of Pennsylvania, Philadelphia. Während seiner zahlreichen Auslandsaufenthalte lebte er 20 Jahre lang in den USA, 5 Jahre in der Schweiz, ebenfalls 5 Jahre in Frankreich sowie 1 Jahr in Italien. Er machte die Bekanntschaft von Thomas Mann, mit welchem er viele Jahre Korrespondenz führte. Gastprofessuren führten ihn an die Universitäten von Oregon, California, Virginia und Mailand. Er hielt außerdem Gastvorlesungen an den Universitäten von Wisconsin, Texas, Connecticut, Princeton, Columbia, Johns Hopkins, Yale, Berkeley, Vanderbilt, Notre Dame, Zürich, Tübingen und Leiden. Zuletzt lebte er in Immenstaad am Bodensee.

Veröffentlichungen Ernste Sachliteratur 1962: Die biologische Evolution, Sachbuch, Manz, München 1962: Die Entwicklung der lebenden Welt aus der Sicht der modernen Abstammungs- und Vererbungslehre, Sachbuch, Beck, München

Heitere Sachliteratur 1985: Heraus mit der Sprache, Sprachglossen, Dietrich, Memmingen 1985: Typisch französisch - Amüsantes von unseren Nachbarn, Satiren, Herder, Freiburg 1987: Typisch amerikanisch - Heitere Rundreise durch die USA, Satiren, Herder, Freiburg 1993: Dictionnaire satirique - Von Abfall bis Zivilisation, Die Hinterfragung der Begriffe, neu gedeutet und zusammengestellt. Ein vergnügliches Lexikon, Edition Literarischer Salon, Gießen

Belletristik 1952: Wohlgeboren Wolfgang Wundersam, Roman, Frankfurter Verlagsanstalt 1952: Blender und Söhne, Roman, Kessler, Mannheim 1958: Das letzte Testament, Roman, Walltor, Gießen 1959: Mit spitzer Feder, Erzählungen, Walltor, Gießen 1962: Die Geschichte des berüchtigten Zauberers Doktor Faust, aufgezeichnet von seinem Famulus Christoph Wagner: Sowie d. Doktors nachgelassene Schriften nebst e. Dokument von d. Teufels eigener Hand, Walltor, Gießen 1963: Wie man berühmt wird, Erzählungen, Pattloch, Aschaffenburg 1985: Was mir auffällt, Beobachtungen und Geschichten, Quell, Stuttgart 1986: Die Sternenreise, Satirischer Science-Fiction-Roman, Ullstein 2000 - Romane der Zukunft, Berlin 2. Auflage: April 1998, Ullstein Taschenbuchvlg.

Weblinks

Klaus Mampell auf Autorinnen und Autoren in Baden-Württemberg Klaus Mampell auf LibraryThing Die Sternenreise auf DSFDB (Deutsche Spekulative Fiktion Datenbank) Die Sternenreise (falsche Inhaltsangabe) auf sf-hefte.de

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Erzählung Kategorie:Person (Mannheim) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1916 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Mann