Vincenzo Demetz (auch Vinzenz Demetz, genannt Zenz de Tita d’Odl; * 10. Oktober 1911 in St. Christina in Gröden; † 23. November 1990 ebenda) war ein italienischer Skilangläufer.

Er war Großvater der italienischen Biathletin Michela Ponza.

Werdegang Demetz wurde 1935 in Cortina d’Ampezzo Italienischer Meister im Skilanglauf über 18 km.

Bei den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen errang Demetz mit der italienischen Staffel zusammen mit Giulio Gerardi, Severino Menardi und Giovanni Kasebacher Rang vier Staffelrennen sowie im Einzel Rang 13 über 18 km und Platz 16 über 50 km.

Bei den Nordische Skiweltmeisterschaften 1937 in Chamonix gewann Demetz jeweils eine Bronzemedaille im 50-km-Lauf und in der 4-×-10-km-Staffel mit Giulio Gerardi, Aristide Compagnoni und Silvio Confortola. Im 18-km-Lauf kam er auf Platz acht.

Im Jahr darauf errang er bei Nordischen Skiweltmeisterschaften in Lahti er mit der italienischen Staffel (mit Giulio Gerardi, Gottfried Baur und Alberto Jammaron) Platz sechs und im 18-km-Lauf Platz 34.

Bei den Skiweltmeisterschaften 1939 in Zakopane platzierte sich Demetz jeweils als Zwölfter im 18- und 50-km-Lauf.

Ehrungen Cavaliere della Repubblica Italiana 1965

Literatur Lorenz Grossrubatscher: Vinzenz Demetz de Tita d'Odl. N sportiv che a fat la storia dl sport de pudejé de Gherdëina. Calënder de Gherdëina. Union di Ladins de Gherdëina St. Ulrich in Gröden 2011. Jahrgang 2012. S. 192–194. (ladinisch)

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