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Ensembles Ensemble Wallfahrtsbezirk Birkenstein miniatur|250px Der Wallfahrtsbezirk Birkenstein mit Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, den funktional zugehörigen Bauten und den diese umgebenden, mit vielen Birken bestandenen Flächen bilden ein Ensemble.

Die Marienwallfahrt am Fuß des Breitensteins, eine halbe Wegstunde von der Propsteikirche in Fischbachau entfernt, hat ihren Ursprung in einer Marienerscheinung des seit 1683 amtierenden Vikars der Fischbachauer Pfarrei. Zunächst entstand ein mit Mauern eingefasster Bereich mit Kapelle, in die ein Marien-Gnadenbild aus der Propsteikirche übertragen wurde. 1692 vergrößerte man die Kapelle, seit 1709 wurde die Gebetserhöhung niedergeschrieben, im Jahr darauf ließ sich ein Klausner in Birkenstein nieder. Eine neue Kapelle nach dem Vorbild des heiligen Hauses von Loretto mit angeschlossener Klause wurde 1734 erbaut. Im unteren Teil der zweigeschossigen Anlage umfassen großen Wölbnischen mit Stationen des Kreuzweges einen Gebetsraum und eine Heilig-Grab-Kammer. Das Obergeschoss birgt das eigentliche Ziel der Wallfahrt, einem überreich dekoriertem tonnengewölbtem Raum mit dem Gnadenbild. Mitte des 18. Jahrhunderts entstand der Obergeschoss-Umgang, zu dem eine doppelte Freitreppe hinaufführt. Südlich der Kapelle schließt das Wallfahrtshaus an, wiederum daran das 1847/78 errichtete sogenannte Klösterl, das Haus der Armen Schulschwestern, ein zweigeschossiger Walmdachbau. Nordöstlich gegenüber entstand 1840/41 das Wallfahrtskuratenhaus, ebenfalls als zweigeschossiger Walmdachbau. Ein Freialtar mit Kanzel als hölzerner Bau von 1826 fasst den Raum östlich der Kapelle.

Die zuführenden Wege sind von Birken sowie durch Marterl und Wegstationen umstanden; der von Westen anführende Weg ist als Treppe angelegt. Nach Süden führt ein Weg über die Ölbergkapelle zur wirkungsvoll über einem Steilhang platzierten Kalvarienberg.

Aktennummer: E-1-82-114-1

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