Die Nationaluniversität der Mongolei ( / Mongol Ulsyn Ich Surguul) ist die größte und älteste mongolische Präsenz-Universität. Sie befindet sich in der Hauptstadt Ulaanbaatar.

Geschichte Die Nationaluniversität der Mongolei wurde am 5. Oktober 1942 als erste Universität der Mongolischen Volksrepublik auf Veranlassung der Sowjetunion gegründet, woher auch bis zu Beginn der 1960er Jahre nahezu ausschließlich die Lehrkräfte kamen. Zunächst hieß sie Tschoibalsan-Universität, benannt nach Chorloogiin Tschoibalsan. 1942/43 betrug die Zahl der eingeschriebenen Studenten 90. 20 Jahre danach stieg die Anzahl auf 2200.Heinz Schnura: Mongolische Volksrepublik. Verlag Deutscher Friedensrat, 1960, S. 31.

Die ersten Fachgebiete waren Pädagogik und Veterinärmedizin. Später folgten Humanmedizin, Landwirtschaft, Naturwissenschaften, Fremdsprachen sowie Mongolistik. Einige Fakultäten entwickelten sich in der Folgezeit durch Ausgründungen zu selbständigen Universitäten, wie die: Mongolische Staatsuniversität für Landwirtschaft (1958) Mongolische Nationaluniversität für Medizin (1961) Mongolische Universität für Wissenschaft und Technik (1982)

Die Nationaluniversität der Mongolei hat heute über 10.000 Studenten. Neben dem Hauptcampus in Ulaanbaatar betreibt sie zudem Niederlassungen in den Provinzen Dsawchan und Orchon.

Bekannte Dozenten und Alumni Norowyn Altanchujag (* 1958), Politiker Bolortsetseg Minjin, Paläontologin Altangerel Perle (* 1945), Paläontologe Bjambyn Rintschen (1905–1977), Schriftsteller Fred Scholz (* 1939), Gastprofessor und Ehrendoktor der UniversitätFU-Berlin, Mitteilungen 2010 Galsan Tschinag (* 1943), Schriftsteller, arbeitete zeitweise als Deutschlehrer an der Universität Rjentschinii Tschoinom (1936–1978), Schriftsteller

Weblinks Offizielle Website der Nationaluniversität der Mongolei

Einzelnachweise

Mongolei Kategorie:Universität in der Mongolei Kategorie:Bauwerk in Ulaanbaatar Kategorie:Organisation (Ulaanbaatar) Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1942