mini|Matthias Tiefenbacher (2021) Matthias Tiefenbacher (* 24. März 1962 in HeidelbergPorträt bei kino.de) ist ein deutscher Theater- und Filmregisseur.
Leben Matthias Tiefenbacher studierte zunächst Philosophie, Rechtswissenschaften sowie Theater- und Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Es folgte ein Studium an der Hochschule der Künste Berlin in den Bereichen Schauspiel und Visuelle Medien. Nach seinem Studium arbeitete er als Regieassistent am Schauspiel Bonn und an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, wo auch seine ersten Inszenierungen (Loosing Time von John Hopkins, Der Kyklop von Euripides, Mein Hundemund von Werner Schwab und Der Kammersänger von Frank Wedekind) stattfanden.
1996 begann er auch für das Fernsehen zu inszenieren, zunächst im Rahmen der ProSieben-Comedyreihe Die Viersteins. Er führte dann Regie bei Serien wie Balko und Der Fahnder. Der Tatort: Herrenabend, seine zweite Regiearbeit für die ARD-Krimireihe, erzielte 2011 die höchste Tatort-Einschaltquote seit achtzehn Jahren.
Tiefenbacher ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR)Matthias Tiefenbacher beim BVR, abgerufen am 30. November 2021.
Filmografie (Auswahl) 1998: Balko 1999: Der Fahnder 2002: Liebling, bring die Hühner ins Bett 2002: Einsatz in Hamburg – Stunde der Wahrheit 2003: Die Schönste aus Bitterfeld 2006–2007: Das Beste aus meinem Leben 2007: Oh Tannenbaum 2007: Liebling, wir haben geerbt! 2008: Der Mann an ihrer Seite 2008: Das Duo (Folge: Echte Kerle) 2008: Der Schwarzwaldhof, Pilotfilm 2008: Stille Post 2009: Tatort – Tempelräuber (Fernsehreihe) 2009: Ein starkes Team – Die Schöne vom Beckenrand 2010: Liebe und andere Delikatessen 2010: Liebe vergisst man nicht 2010: Liebe am Fjord – Der Gesang des Windes (Fernsehreihe, Folge 1) 2010: Liebe am Fjord – Sommersturm (Folge 2) 2011: Freilaufende Männer 2011: Tatort – Herrenabend 2011: Und dennoch lieben wir 2011: Eine halbe Ewigkeit 2012: Halbe Hundert seit 2012: Flemming (Fernsehserie) 2012: Tatort – Das Wunder von Wolbeck 2012: Gestern waren wir Fremde 2013: Liebe am Fjord – Zwei Sommer 2014: Kommissar Dupin: Bretonische Verhältnisse 2014: Liebe am Fjord – Die Frau am Strand (Folge 8) 2014: Die Lichtenbergs – zwei Brüder, drei Frauen und jede Menge Zoff 2014: Bis zum Ende der Welt (Fernsehfilm) 2015: Schwarzach 23 und die Hand des Todes 2016: Der Tel-Aviv-Krimi – Tod in Berlin (Krimiserie Folge 1) 2016: Der Tel-Aviv-Krimi – Shiv’a (Folge 2) 2016: Polizeiruf 110: Endstation (Fernsehreihe) 2016: Mutter reicht’s jetzt 2016: Schwarzach 23 und die Jagd nach dem Mordsfinger 2017: Polizeiruf 110 – Einer für alle, alle für Rostock 2018: Wenn Frauen ausziehen 2018: Extraklasse (Fernsehfilm) 2018: In Wahrheit: Jette ist tot 2018: Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans 2019: Tatort – Spieglein, Spieglein 2020: Pohlmann und die Zeit der Wünsche (Fernsehfilm) 2021: Extraklasse 2+ (Fernsehfilm) 2021: Mutter, Kutter, Kind (Fernsehfilm) 2022: Der Irland-Krimi – Familienbande (Krimiserie Folge 5) 2022: Der Usedom-Krimi – Gute Nachrichten (Folge 17) 2022: Der Usedom-Krimi – Schneewittchen (Folge 18) 2023: 2 unter Millionen (Fernsehfilm) 2023: Der Irland-Krimi – Blackout (Krimiserie Folge 7) 2023: Der Irland-Krimi – Mond über Galway (Krimiserie Folge 8) 2024: Der Usedom-Krimi – Am Scheideweg (Folge 23) 2024: Der Usedom-Krimi: Emma (Folge 24)
Auszeichnungen (Auswahl) 2011: Platinum Remi Award beim WorldFest Houston – International Film Festival für Stille Post., abgerufen am 16. Juli 2011
Weblinks
Matthias Tiefenbacher bei der Agentur Funke & Stertz
Einzelnachweise
Kategorie:Fernsehregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Mann