thumb|upright|Aussichtsturm auf der Hohen Eule, (2016) thumb|upright|Aussichtsturm auf der Hohen Eule (2006) Der Aussichtsturm auf der Hohen Eule () ist ein Bismarckturm auf der Erhebung Wielka Sowa (Hohe Eule) in der Gemarkung Pieszyce (Peterswaldau), Niederschlesien.

Geschichte 1885 zunächst als Holzturm auf einem mit 1.015 m Höhe – für vergleichbare Türme – höchstgelegenen Punkt im damaligen Deutschen Reich erbaut, wurde er 1906 durch einen 25 Meter hohen Aussichtsturm aus Granit und Stahlbeton ersetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trug er mehrere Namen: Nach 1945 wurde der Bismarckturm zunächst nach dem polnischen Ministerpräsidenten im Zweiten Weltkrieg in General-Wladyslaw-Sikorski-Turm, später in Mieczyslaw-Orłowicz-Turm umbenannt.Wieża Widokowa na Wielkiej Sowie, aus: "Projekt 'Gory Sowie'"; "Projekt 'Gory Sowie' dziedzictwo wielokulturowej historii Dolnego Śląska - kampania promocyjno - informacyjna", wspólfinansowany przez Unię Europejską z Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Regionalnego Programu Operacyjnego dla Województwa Dolnośląskiego na lata 2007-2013. Wrocław, 2010. Beide Namen haben sich nie durchgesetzt Entnommen der polnischen Fassung von : "Źadna się nie przyjęła.", zumal der Turm zunehmend verfiel und über die Jahrzehnte auch nicht mehr instand gehalten wurde.

Mit Hilfe von EU-Fördermitteln im Rahmen des Interreg IIIa-Programms wurden ab 2005 Planungen und Sanierungen des Turms schrittweise umgesetzt. In einer ersten Phase wurde zunächst der Turm saniert und 2008 wieder eröffnet, 2008–2010 wurden in der zweiten Phase schrittweise die Außenanlagen gestaltet. Sein Name ist heute – neutral – „Wieża Widokowa na Wielkiej Sowie“ (zu deutsch wörtlich: „Aussichtsturm auf der Hohen Eule“).

Der Turm ist heute mit Ausnahme der Wintermonate öffentlich zugänglich. In der ersten Etage in 14 Meter Höhe, dem öffentlichen Zugang in das Innere des Turms, befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte und Sanierung des Turms.

Vom Turm bietet sich der Rundblick auf das Riesengebirge, den Ślęża (Zobten), die Ortschaften Dzierżoniów, Pieszyce und Bielawa, den Glatzer Kessel und, bei gutem Wetter, die Sicht bis Breslau.

Weblinks Historische Ansichtskarte von der Hohen Eule mit Bismarckturm und damaliger Eulenbaude auf der privaten Homepage www.grafschaft-glatz.de, zuletzt abgerufen am 26. Januar 2014 Der Bismarckturm auf der Hohen Eule bei Reichenbach beim Infoportal Bismarcktürme

Einzelnachweise

Hohen Eule Kategorie:Turm in der Woiwodschaft Niederschlesien Hohe Eule Kategorie:Erbaut 1906 Kategorie:Gmina Pieszyce Hohe Eule Kategorie:Rundturm Kategorie:Bauwerk aus Beton