miniatur|Adolf-Tschabuschnigg-Straße in Klagenfurt Tschabuschnig ist ein Kärntner Familienname.

Herkunft und regionale Verteilung Der Name ist ein im österreichischen und süddeutschen Sprachraum in mehreren Abwandlungen seltener, aber bis heute gebräuchlicher Familienname. Er wurde vor dem Adelsaufhebungsgesetz auch als Adelstitel, von Tschabuschnig, geführt. Die Namensträger stammen zumeist aus einer kärntnerischen, 1715 in den Reichsritterstand erhobenen Familie. Der Name Tschabuschnig tritt vor allem im Villacher Land auf. Von untergeordneter Bedeutung ist die Namenshäufigkeit in Wien, Weiz und Knittelfeld. In weiteren Teilen Österreichs ist der Name nicht vertreten.

Varianten Weitere Schreibweise ist (von) Tschabuschnigg. Der bairische Ast der Adelsfamilie schreibt sich als Zabuesnigg oder ebenfalls ohne Doppelkonsonant in der Form Zabuesnig (Vorkommen im Augsburger und Kulmbacher Raum.)

Namensträger

Adolf von Tschabuschnigg (1809–1877), österreichischer Jurist, Schriftsteller und Politiker, Landtagsabgeordneter Georg Wolfgang von Tschabueschnig (1675–1740), österreichischer RichterStephan Steiner: Reisen ohne Wiederkehr: die Deportation von Protestanten aus Kärnten 1734–1736, Oldenbourg, 2007. Günther Tschabuschnig (* 1982), österreichischer Informatiker

Einzelnachweise

Kategorie:Familienname