Die 255. Infanterie-Division war ein Großverband der Preußischen Armee im Ersten Weltkrieg.
Geschichte Die Division wurde am 11. Januar 1917 zusammengestellt und ausschließlich an der Westfront eingesetzt. Nach Kriegsende marschierte sie in die Heimat zurück, wo der Verband im Januar 1919 zunächst demobilisiert und schließlich aufgelöst wurde.
Gefechtskalender 1917 ab 1. Februar – Stellungskämpfe in Lothringen
1918 bis 9. Januar – Stellungskämpfe in Lothringen 10. Januar bis 4. Februar – Stellungskämpfe in Lothringen und in den Vogesen 4. Februar bis 11. September – Stellungskämpfe in Lothringen 12. bis 14. September – Ausweichkämpfe im Mihiel-Bogen 15. September bis 10. Oktober – Stellungskämpfe in der Woëvre-Ebene und westlich der Mosel 11. Oktober bis 11. November – Stellungskämpfe auf den Höhen westlich der Mosel ab 12. November – Rückmarsch durch Lothringen, die Rheinprovinz und die Pfalz während des Waffenstillstandes
1919 bis 4. Januar – Rückmarsch durch Lothringen, die Rheinprovinz und die Pfalz während des Waffenstillstandes
Kriegsgliederung vom 8. Februar 1918 82. Landwehr-Infanterie-Brigade Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 68 Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 94 Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 153 4. Eskadron/Husaren-Regiment „König Wilhelm I.“ (1. Rheinisches) Nr. 7 Artillerie-Kommandeur Nr. 255 Feldartillerie-Regiment Nr. 301 Pionier-Bataillon Nr. 255 Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 255
Kommandeure Dienstgrad Name DatumDermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 163.Generalmajor z.D.Albert Müller11. Januar 1917 bis 2. Juli 1918GeneralmajorMax Jung3. Juli 1918 bis 2. Februar 1919
Varia Katholischer Felddivisionspfarrer war Johannes Schulz (1884–1942), ein deutscher Priester der Diözese Trier, ausgezeichnet mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse, der später wegen seiner Gegnerschaft zum Nationalsozialismus im KZ Dachau den Hungertod starb.Lebenslauf von Pfarrer Johannes Schulz.
Literatur Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 76, 173–174. Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Dokument Nr. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 744–745.
Einzelnachweise
Division #:::255