Diese Liste enthält deutsche Filme, die international oder national besonders erfolgreich waren, bei wichtigen Filmpreisverleihungen teilnahmen oder in der Fachwelt als bedeutend anerkannt sind. Die Besucherzahlen sind, sofern nicht anders angegeben, nationale und nicht weltweite Angaben.

Als „deutsche Filme“ werden hier Produktionen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik sowie des Deutschen Reichs angeführt, nicht aber österreichische oder schweizerische Filme.

Aufnahmekriterien Ein deutscher Film kann in die Liste aufgenommen werden, wenn er eines der folgenden oder gleichwertige Kriterien erfüllt:

Höchste Auszeichnungen: Deutscher Filmpreis als Bester Film, Auszeichnung im Hauptwettbewerb eines A-Festivals, Nominierung oder Auszeichnung beim Europäischen Filmpreis, dem Academy Award oder den Golden Globes. Vielzahl bedeutender Auszeichnungen wie Bayerischer Filmpreis oder Nebenkategorien des Deutschen Filmpreises. Außergewöhnlich hoher Zuschauerzuspruch. Für Filme, die für die Goldene Leinwand in Frage kamen, wird deren Gewinn als ausreichend betrachtet, also 3 Millionen Zuschauer in Deutschland. Kombination sehr hoher Zuschauerzahlen mit wichtigen Auszeichnungen. In der Fachliteratur übereinstimmend als besonders bedeutend bewertete Filme; einzelne Kritiken oder eigene Ansichten sind nicht ausreichend. Aufnahme in die Top 100 der wichtigsten deutschen Filme bei der Umfrage des Deutschen Kinematheksverbundes anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des deutschen Films oder in den Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung. Fernsehfilme, die bei verschiedenen der wichtigsten nationalen Auszeichnungen einen Hauptpreis gewannen und zudem international Beachtung fanden.

Der Grund für die Aufnahme in die Liste soll beim jeweiligen Filmeintrag angegeben werden.

2020er

2024

Sterben (Regie: Mathias Glasner, Deutscher Filmpreis 2024: Auszeichnung für „Bester Spielfilm“, „Beste weibliche Hauptrolle“ (Corinna Harfouch), „Beste Männliche Nebenrolle“ (Hans-Uwe Bauer), „Beste Filmmusik“ (Lorenz Dangel), Europäischer Filmpreis 2024: Nominierung für „Bester Darsteller“ (Lars Eidinger), Internationale Filmfestspiele Berlin 2024: Auszeichnung mit dem Silbernen Bären für das Beste Drehbuch (Mathias Glasner)) September 5 (Regie: Tim Fehlbaum, Bayerischer Filmpreis 2025: Auszeichnung als „Bester Film“, Golden Globes 2025: Nominierung für Bester Film – Drama, Oscars 2025: Nominierung für das Beste Drehbuch (Moritz Binder, Tim Fehlbaum und Alex David)) Die Saat des heiligen Feigenbaums (Regie: Muhammed Rasulof, Oscars 2025: Nominierung für „bester internationaler Film“, Cannes 2024: Auszeichnung mit Sonderpreis der Jury, Auszeichnung mit FIPRESCI-Preis, Auszeichnung mit Preis der Ökumenischen Jury, Auszeichnung mit Prix François Chalais und Prix des Cinémas Art et Essai)

2023

Das Lehrerzimmer (Regie: İlker Çatak, Deutscher Filmpreis 2023: Auszeichnung für „Bester Spielfilm“, „Beste Regie“ (İlker Çatak), „Bestes Drehbuch“ (Johannes Duncker, İlker Çatak), „Beste weibliche Hauptrolle“ (Leonie Benesch) und „Bester Schnitt“ (Gesa Jäger)) Roter Himmel (Regie: Christian Petzold, Berlinale 2023: Auszeichnung mit dem Silbernen Bären – Großer Preis der Jury (Christian Petzold), Filmfestival von Palić 2023: Auszeichnung als „Bester Film“ und mit dem FIPRESCI-Preis) Sonne und Beton (Regie: David Wnendt, Bayerischer Filmpreis 2022: Auszeichnung für „Bestes Drehbuch“ (David Wnendt und Felix Lobrecht) und „Beste Bildgestaltung“ (Jieun Yi), Civis – Europas Medienpreis für Integration 2023: Auszeichnung mit dem „Cinema Award“, Deutscher Filmpreis 2023: Nominierungen in den Kategorien „Bester Spielfilm“, „Bestes Drehbuch“, „Bester Schnitt“ und „Beste Tongestaltung“, Festival des deutschen Films 2023: Auszeichnung als „Bester Film“ mit dem Filmkunstpreis Ludwigshafen, Auszeichnung mit dem Günter-Rohrbach-Filmpreis 2023 im Saarland)

2022

Im Westen nichts Neues (Regie: Edward Berger, Deutscher Filmpreis 2023: Filmpreis in Silber in der Kategorie „Bester Spielfilm“, Auszeichnung für „Beste männliche Hauptrolle“ (Felix Kammerer), „Beste männliche Nebenrolle“ (Albrecht Schuch), „Beste Kamera/Beste Bildgestaltung“ (James Friend), „Beste Tongestaltung“ (Frank Kruse, Markus Stemler, Viktor Prášil, Lars Ginzel und Alexander Buck), „Beste Filmmusik“ (Volker Bertelmann), „Bestes Szenenbild“ (Christian M. Goldbeck), „Bestes Maskenbild“ (Heike Merker), „Beste visuellen Effekte“ (Frank Petzold und Viktor Müller), Oscarverleihung 2023: Auszeichnung als „Bester internationaler Film“, „Beste Kamera“ (James Friend), „Beste Filmmusik“ (Volker Bertelmann) und „Bestes Szenenbild“ (Christian M. Goldbeck und Ernestine Hipper))

2021

Lieber Thomas (Regie: Andreas Kleinert, Deutscher Filmpreis 2022: Auszeichnung für „Bester Film“, „Beste Regie“ (Andreas Kleinert), „Bestes Drehbuch“ (Thomas Wendrich), „Beste männliche Hauptrolle“ (Albrecht Schuch), „Beste weibliche Nebenrolle“ (Jella Haase), „Beste Kamera/Bildgestaltung“ (Johann Feindt), „Bester Filmschnitt“ (Gisela Zick), „Bestes Szenenbild“ (Myrna Drews) und „Bestes Kostümbild“ (Anne-Gret Oehme)) Ich bin dein Mensch (Regie: Maria Schrader, Deutscher Filmpreis 2021: Auszeichnung für „Bester Film“, „Beste Regie“ (Maria Schrader), „Bestes Drehbuch“ (Jan Schomburg, Maria Schrader) und „Beste weibliche Hauptrolle“ (Maren Eggert)) Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Regie: Dominik Graf, Deutscher Filmpreis 2021: „Bester Film – Silberne Lola“, „Beste Kamera“ (Hanno Lentz), „Bester Schnitt“ (Claudia Wolscht), Bayerischer Filmpreis: „Beste Regie“ (Dominik Graf), „Beste Bildgestaltung“ (Hanno Lentz), Günther Rohrbach Filmpreis: „Bester Film“, „Darstellerpreis“ (Tom Schilling))

2020 Undine (Regie: Christian Petzold; Europäischer Filmpreis 2020: Auszeichnung für „Beste Darstellerin“ (Paula Beer), Nominierung in der Sparte „Bester Film“, Berlinale 2020: Silberner Bär für die beste Darstellerin (Paula Beer))

Berlin Alexanderplatz – (Regie: Burhan Qurbani; Europäischer Filmpreis 2020: Jurypreis für „Beste Filmmusik“ Dascha Dauenhauer, Nominierungen in der Sparte „Bester Film“ und „Bestes Drehbuch“) Und morgen die ganze Welt – (Regie: Julia von Heinz, Internationale Filmfestspiele von Venedig 2020: Auszeichnung mit dem Bisato d'Oro als beste Darstellerin (Mala Emde), Biberacher Filmfestspiele 2020: Auszeichnung mit dem Goldenen Biber für den besten Spielfilm (Julia von Heinz), Auszeichnung mit dem Sonderpreis „Adrian“ für den besten Schnitt (Georg Söring), Bayerischer Filmpreis 2020: Auszeichnung in der Kategorie Regie (Julia von Heinz))

2010er 2019 Das perfekte Geheimnis (Regie: Bora Dagtekin; Goldene Leinwand) Ich war zuhause, aber… (DE-SRB; Regie: Angela Schanelec; Berlinale 2019: „Beste Regie“) Systemsprenger (Regie: Nora Fingscheidt; Berlinale 2019: Alfred-Bauer-Preis; Europäischer Filmpreis 2019: „Beste Filmmusik“, Nominierungen in den Sparten „Bester Film“ und „Beste Darstellerin“ Helena Zengel)

2018 3 Tage in Quiberon (Regie: Emily Atef; Deutscher Filmpreis 2018: 7 Auszeichnungen inklusive „Bester Spielfilm“) Der Junge muss an die frische Luft (Regie: Caroline Link; Goldene Leinwand; Deutscher Filmpreis 2019: 3 Auszeichnungen) Gladbeck (Regie: Kilian Riedhof; Deutscher Fernsehpreis 2019: 3 Auszeichnungen inklusive „Bester Mehrteiler“, „Bester Schauspieler“ Albrecht Schuch und „Bester Schnitt“; Deutscher Schauspielpreis 2018: 2 Auszeichnungen inklusive „Schauspieler in einer Nebenrolle“ Albrecht Schuch und „Bestes Ensemble“; Bayerischer Fernsehpreis: „Bestes Drehbuch“; Seoul International Drama Awards 2018: 2 Auszeichnungen inklusive „TV-Movie“ und „Best Director“; BAFTA TV Award 2019: Nominierung in der Kategorie „Best International Programme“) Gundermann (Regie: Andreas Dresen; Deutscher Filmpreis 2019: 6 Auszeichnungen inklusive Lola in Gold als „Bester Spielfilm“, „Beste Regie“ und „Bester Hauptdarsteller“ Alexander Scheer; Europäischer Filmpreis 2019: Nominierung in der Kategorie „Bester Darsteller“) Styx (Regie: Wolfgang Fischer; Deutscher Filmpreis 2019: 4 Auszeichnungen inklusive „Beste Hauptdarstellerin“ Susanne Wolff und Lola in Silber in der Kategorie „Bester Spielfilm“; zahlreiche weitere Auszeichnungen) Werk ohne Autor (Regie: Florian Henckel von Donnersmarck; Nominierungen für den Oscar 2019 in den Sparten „Bester fremdsprachiger Film“ und „Beste Kamera“ sowie für den Golden Globe als „Bester nicht-englischsprachiger Film“; Bambi für Sebastian Koch in der Kategorie „Bester Schauspieler national“)

2017 Aus dem Nichts (Regie: Fatih Akin; Golden Globe als „Bester fremdsprachiger Film“; Internationale Filmfestspiele von Cannes 2017: „Beste Darstellerin“ Diane Kruger) Fack ju Göhte 3 (Regie: Bora Dagtekin; Goldene Leinwand mit Stern für über 6 Mio. Besucher) Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats (D–QA–LB–SYR; Regie: Talal Derki; Nominierung für den Oscar 2019 in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“; Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2018 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm; Deutscher Filmpreis 2019: „Bester Dokumentarfilm“, „Bester Schnitt“; Sundance Film Festival 2018: World Cinema Grand Jury Prize Documentary) Watu Wote – All of us (D–KE; Regie: Katja Benrath; Nominierung für den Oscar 2018 in der Kategorie „Bester Kurzfilm“; Studenten-Oscar in Gold 2017)

2016 Toni Erdmann (Regie: Maren Ade; Europäischer Filmpreis 2016: 5 Auszeichnungen inklusive „Bester Film“; Nominierung für die Oscarverleihung 2017 und die Golden Globe Awards 2017; Deutscher Filmpreis 2017: „Bester Spielfilm“, „Bester Hauptdarsteller“, „Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Schnitt“, „Bestes Drehbuch“, „Beste Regie“; erster deutscher Film seit 2008 im Hauptwettbewerb von Cannes, dort weite Anerkennung der Kritik, FIPRESCI-Preis als bester Film und internationale Verkäufe) Willkommen bei den Hartmanns (Regie: Simon Verhoeven; Goldene Leinwand für über 3 Mio. Besucher; Nominierung Europäischer Filmpreis 2017 in der Kategorie „Beste Filmkomödie“; Bayerischer Filmpreis 2016: Produzentenpreis)

2015 Elser – Er hätte die Welt verändert (Regie: Oliver Hirschbiegel; Europäischer Filmpreis 2015: Nominierung „Bester Darsteller“ an Christian Friedel; Bayerischer Filmpreis 2014: Produzentenpreis) Er ist wieder da (Regie: David Wnendt; Europäischer Filmpreis 2016: Nominierung in der Kategorie „Beste Komödie“; Bambi in der Kategorie „Film National“; über 2,4 Mio. Besucher) Fack ju Göhte 2 (Regie: Bora Dagtekin; Goldene Leinwand mit Stern; besucherstärkster deutscher Film des Jahres mit über 7,6 Mio. Zuschauern) Der Staat gegen Fritz Bauer (Regie: Lars Kraume; Deutscher Filmpreis 2016: „Bester abendfüllender Spielfilm“, „Beste Regie“, „Bestes Drehbuch“, „Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle“, „Bestes Szenenbild“ und „Bestes Kostümbild“; Europäischer Filmpreis 2016: Nominierung in der Kategorie „Bester Darsteller“ an Burghart Klaußner; Bayerischer Filmpreis 2015: „Bester Darsteller“; Publikumspreis beim Filmfestival Locarno 2015) Victoria (Regie: Sebastian Schipper; Berlinale 2015: Silberner Bär für die beste Kamera; Deutscher Filmpreis 2015: „Bester abendfüllender Spielfilm“, „Beste Regie“, „Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle“ und „männliche Hauptrolle“, „Beste Kamera“, „Beste Filmmusik“)

2014 Honig im Kopf (Regie: Til Schweiger; Goldene Leinwand mit Stern für über 6 Mio. Zuschauer) Kreuzweg (Regie: Dietrich Brüggemann; Berlinale 2014: Silberner Bär für das beste Drehbuch) Who Am I – Kein System ist sicher (Regie: Baran bo Odar; Bayerischer Filmpreis 2015: „Beste Regie“; Deutscher Filmpreis 2015: drei Auszeichnungen; Bambi 2015 in der Kategorie „Film national“)

2013