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mini|400px|Innenraum von Mariä Himmelfahrt in Indersdorf Kloster

Ensembles

Ensemble Kloster Indersdorf miniatur|150px Der ehemals ganz ummauerte Klosterbezirk ist vom älteren nördlich der Glonn gelegenen Marktort Indersdorf deutlich abgesetzt.

Er umfasst die Anlage des Augustinerchorherrenstifts, das der Klostertradition zufolge um 1124 von Pfalzgraf Otto IV. von Scheyern/Wittelsbach als Sühnekloster gestiftet wurde. Die Kirche, eine im 18. Jahrhundert barockisierte romanische Pfeilerbasilika, bildet das Zentrum der Anlage. Dem Bau ist im Westen eine Doppelturmfassade mit gotisch überformten Türmen vorgelagert. Im Süden und Südosten schließen sich die um zwei Innenhöfe gruppierten, in der Barockzeit erneuerten Klosterflügel an, auf der Nordseite liegt der Klosterfriedhof. Im Norden und Osten ist der Komplex von Gartenflächen umgeben. Südwestlich und nördlich sind ihm ehemaliges Wohn- und Wirtschaftsgebäude zugeordnet. Von der einstigen Befestigung ist der nördliche der beiden Tortürme (ehemalige Sternwarte) erhalten und markiert die Grenze des Klosterareals.

Aktennummer: E-1-74-131-1

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Markt Indersdorf

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

Schertls Kirchen und Kapellen im Landkreis Dachau

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