Peter Hürner (* 29. Mai 1940 in Nürnberg; † 27. Februar 1991 ebenda) war ein deutscher Politiker (FDP).
Leben und Beruf Hürner studierte Volkswirtschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und hielt sich für Praktika in Schweden und den USA auf. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem größeren Forschungsinstitut mit den Fachgebieten Regionalforschung und Arbeitsmarktforschung.
Politik Hürner wurde 1969 Mitglied der FDP. Er war Landesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten in Bayern und stellvertretender Bezirksvorsitzender der FDP-Mittelfranken.
Bei der Landtagswahl 1970 trat Hürner im Stimmkreis Nürnberg-Süd an, verfehlte jedoch den Einzug in den Landtag. Bei der Wahl 1974 kandidierte er auf Platz 3 der Wahlkreisliste Mittelfranken. Am 25. November 1976 rückte er für Hildegard Hamm-Brücher in den Bayerischen Landtag nach. 1978 kandidierte er im Stimmkreis Nürnberg-Ost und wurde im Wahlkreis Mittelfranken wiedergewählt.
Bei der Wahl 1982 war Hürner Spitzenkandidat der FDP in Mittelfranken und trat nunmehr im Stimmkreis Nürnberg-West an. Da die FDP diesmal an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte, schied Hürner aus dem Landtag aus. 1986 trat Hürner im Stimmkreis Nürnberg-Ost an und war erneut Spitzenkandidat, doch auch diesmal verfehlte die FDP den Einzug in den Landtag.
Unterlagen zu seiner politischen Tätigkeit liegen im Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach.
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Einzelnachweise
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