Als Antimetabole (von , und , lat. CommutatioUM* [Ulrich Müller, bearbeitet von der Redaktion]: Antimetabole. In: Günther und Irmgard Schweikle (Hrsg.): Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. Zweite, überarbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart 1990, S. 19.) wird in der Rhetorik eine syntaktische Figur bezeichnet, die Parallelismus und Chiasmus verbindet: In zwei aufeinander folgenden (Teil-)Sätzen sind die Satzglieder parallel, die Worte dagegen über Kreuz (chiastisch) angeordnet, wodurch inhaltlich eine antithetische Aussage entsteht.
Bei der Epanodos führt die chiastische Anordnung der Wörter nicht zu einer Änderung der grammatischen Bezüge und damit nicht zu einer Antithese, sondern die umgekehrte Wortfolge erhöht die Nachdrücklichkeit der Aussage.
Beispiele
Literatur UM* [Ulrich Müller, bearbeitet von der Redaktion]: Antimetabole. In: Günther und Irmgard Schweikle (Hrsg.): Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. Zweite, überarbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart 1990, ISBN 3-476-00668-9, S. 19. Eberhard Ostermann: Aus der Geschichte der Antimetabole. Von Jesus bis Kennedy. Königshausen & Neumann, Würzburg 2020, ISBN 978-3-8260-7109-6.
Einzelnachweise
Kategorie:Rhetorischer Begriff