American Football
6. Februar: Die Green Bay Packers gewinnen Super Bowl XLV in Arlington, Texas, gegen die Pittsburgh Steelers mit 31:25. 18. Juni: Die Swarco Raiders Tirol gewinnen mit 27:12 gegen die Berlin Adler den Eurobowl XXV. 23. Juni: Die Swarco Raiders Tirol gewinnen den Austrian Bowl XXVII gegen die Raiffeisen Vikings Vienna mit 23:13. 8. Oktober: Die Schwäbisch Hall Unicorns gewinnen den German Bowl XXXIII im MDCC-Arena, Magdeburg, gegen die Kiel Baltic Hurricanes mit 48:44.
Automobilsport 24-Stunden-Rennen von Le Mans Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2011 fand vom 11. bis zum 12. Juni statt. Gesamtsieger war das Audi Sport Team Joest mit den Fahrern Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer. Überschattet wurde das Rennen von drei schweren Unfällen, an denen jeweils Allan McNish, Mike Rockenfeller und Jan Magnussen bzw. Horst Felbermayr beteiligt waren.
Formel-1
mini|Sebastian Vettel konnte den Fahrerweltmeistertitel aus dem Vorjahr verteidigen
Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2011 war die 62. Auflage und startete am 27. März mit dem Großen Preis von Australien. Die Saison endete am 27. November mit dem Großen Preis von Brasilien. Folgende Grand Prix wurden ausgefahren:
27. März: 10. April: 17. April: 8. Mai: 22. Mai: 29. Mai: 12. Juni: 26. Juni: 10. Juli: 24. Juli: 31. Juli: 28. August: 11. September: 25. September: 9. Oktober: 16. Oktober: 30. Oktober: 13. November: 27. November: Wie in den Jahren zuvor wurden insgesamt 19 Rennen gefahren. Neu war der Große Preis von Indien auf dem Buddh International Circuit. Der Große Preis von Deutschland wechselte gemäß der jährlichen Rotation vom Hockenheimring auf den Nürburgring.
Der Deutsche Sebastian Vettel verteidigte in dieser Saison seinen Weltmeistertitel vorzeitig und wurde jüngster zweifacher Weltmeister. Ebenfalls gelang es seinem Rennstall Red Bull Racing mit Mark Webber als zweitem Fahrer vorzeitig den Konstrukteurstitel zu verteidigen.
GP2-Serie
miniatur|Romain Grosjean gewann 2011 den GP2-Meistertitel Die GP2-Serie 2011 war die siebte Saison der GP2-Serie. Sie startete am 7. Mai 2011 auf dem Istanbul Park Circuit und endete am 11. September 2011 im Autodromo Nazionale Monza. Den Meistertitel der Fahrer gewann vorzeitig Romain Grosjean. Das Barwa Addax Team entschied die Teamwertung für sich.
GP3-Serie
Die GP3-Serie 2011 war die zweite Saison der GP3-Serie. Es gab 16 Rennen, die Meisterschaft begann am 7. Mai 2011 in Istanbul und endete am 11. September 2011 in Monza. Valtteri Bottas gewann die Fahrerwertung und Lotus ART die Teamwertung.
IndyCar Series
Die IndyCar Series 2011 war die 16. Saison der amerikanischen IndyCar Series und die 90. Saison im US-amerikanischen Monoposto-Sport. Es wurden 18 Rennen an 17 Rennwochenenden ausgetragen. Die Saison begann am 27. März in Saint Petersburg und endete am 16. Oktober in Las Vegas. Dario Franchitti gewann zum vierten Mal die IndyCar Series. Dan Wheldon entschied das diesjährige Indianapolis 500 für sich.
Die Saison wurde durch den tödlichen Unfall Dan Wheldons beim Saisonfinale auf dem Las Vegas Motor Speedway überschattet, der zum Rennabbruch führte.
Rallye-Weltmeisterschaft (WRC)
miniatur|Sébastien Loeb (links) wurde mit Beifahrer Daniel Elena Rallye Weltmeister
Die Rallye-Weltmeisterschaft 2011 war die 39. FIA-Rallye-Weltmeisterschaft. Sie wurde am 20. Januar in Monte Carlo gestartet und endete am 17. November in Großbritannien. Es wurden 13 Wertungsläufe ausgetragen. Das Citroën Total World Rally Team gewann den siebten WM-Titel seit 2003 in der Hersteller-Weltmeisterschaft. Sébastien Loeb mit Beifahrer Daniel Elena gewann zum achten Mal in Folge den Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft.
Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC)
Die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2011 war die achte Saison der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (deutsch für World Touring Car Championship, kurz WTCC) und die siebte seit dem Wiederbeginn der Serie 2005. Sie begann am 20. März in Curitiba und endete am 17. November in Macao. Der Franzose Yvan Muller gewann den Weltmeistertitel zum dritten Mal.
DTM
Die DTM-Saison 2011 war die 25. Saison der DTM und die 12. seit der Neugründung der Serie im Jahr 2000. Der erste Lauf fand am 1. Mai 2011 auf dem Hockenheimring statt. Das Saisonfinale fand am 23. Oktober ebenfalls auf dem Hockenheimring statt. Gesamtsieger wurde Martin Tomczyk im Audi A4 DTM mit 72 Punkten.
Badminton
Bandy
Bandy-Weltmeisterschaft 2011 vom 23. bis 30. Januar in Kasan, Russland
Baseball
19. Oktober–27. Oktober: Die St. Louis Cardinals gewinnen die World Series 2011 mit 4:3 Siegen gegen die Texas Rangers.
Basketball
Dirk Nowitzki gewinnt mit den Dallas Mavericks in den NBA Finals 2011 gegen die Miami Heat seine erste NBA-Meisterschaft Basketball-Europameisterschaft der Damen 2011 vom 18. Juni bis 3. Juli in Polen Basketball-Europameisterschaft 2011 vom 31. August bis 18. September in Litauen
Biathlon
Biathlon-Weltmeisterschaften 2011 Biathlon-Europameisterschaften 2011 Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2011
Billard
Poolbillard WPA-9-Ball-Weltmeisterschaft 2011 vom 25. Juni bis 2. Juli in Doha
Bobsport
Bob-Weltmeisterschaft 2011 Bob-Europameisterschaft 2011
Boxen
Amateur-Boxweltmeisterschaften 2011 vom 22. September bis 10. Oktober in Baku Amateur-Boxeuropameisterschaften der Frauen 2011 in Rotterdam
Cricket
Cricket World Cup 2011 vom 19. Februar bis 2. April in Indien, Bangladesch und Sri Lanka 2. April: Indien gewinnt den zehnten Cricket World Cup in Indien, Sri Lanka und Bangladesch, indem sie im Finale Sri Lanka mit 6 Wickets besiegt.
Darts
PDC World Darts Championship 2011 vom 16. Dezember 2010 bis 3. Januar 2011 in London World Matchplay 2011 vom 16. bis 24. Juli in Blackpool, England European Darts Championship 2011 vom 28. bis 31. Juli in Düsseldorf
Eishockey
April – Im DEL-Finale der 2010/11 bezwingen die Eisbären Berlin die Grizzly Adams Wolfsburg in der Serie „best of five“ mit 3:0. Deutscher Meister bei den Frauen werden die Spielerinnen des ESC Planegg/Würmtal. Juni: Die Boston Bruins gewinnen zum sechsten Mal seit ihrem Bestehen den Stanley Cup nach dem Triumph über die Vancouver Canucks.
Eiskunstlauf
Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2011 Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 2011
Eisschnelllauf
Eisschnelllauf-Mehrkampfeuropameisterschaft 2011 Eisschnelllauf-Mehrkampfweltmeisterschaft 2011 Eisschnelllauf-Sprintweltmeisterschaft 2011 Eisschnelllauf-Einzelstreckenweltmeisterschaften 2011
Faustball
Faustball-Weltmeisterschaft 2011 im August in Österreich
Fechten
Fechtweltmeisterschaften 2011 vom 8. bis 16. Oktober in Catania, Italien
Floorball (Unihockey)
Unihockey-Weltmeisterschaft der Damen 2011 vom 3. bis 11. Dezember in St. Gallen, Schweiz
Freestyle-Skiing
Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2011
Fußball
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen
mini|Beste Spielerin der WM: Homare Sawa Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 war die sechste Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Frauenfußball-Nationalmannschaften und wurde vom 26. Juni bis 17. Juli im Land des Titelverteidigers Deutschland ausgetragen. Es traten 16 Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in vier Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander an. Weltmeister wurde zum ersten Mal die japanische Nationalmannschaft, welche die USA im Finale mit 3:1 i. E. besiegten. Den dritten Platz belegte das schwedische Nationalteam. Titelverteidiger Deutschland schied im Viertelfinale aus. Die Teams aus Österreich und der Schweiz konnten sich nicht für die Endrunde qualifizieren.
U-20-Fußball-Weltmeisterschaft
Die Endrunde der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 war die 18. Ausspielung der U-20-Fußball-Weltmeisterschaft und wurde vom 29. Juli bis 20. August in Kolumbien ausgetragen. Es traten 24 Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in sechs Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander an. Weltmeister wurde zum fünften Mal die Mannschaft aus Brasilien. Diese konnten sich im Finale mit 3:2 n. V. gegen die Mannschaft aus Portugal durchsetzen. Im Spiel um Platz 3 siegte Mexiko gegen Frankreich mit 3:1.
U-17-Fußball-Weltmeisterschaft
Die Endrunde der U-17-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 war die 14. Ausspielung der U-17-Fußball-Weltmeisterschaft und wurde vom 18. Juni bis 10. Juli in Mexiko ausgetragen. Es traten 24 Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in sechs Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander an. Weltmeister wurde zum zweiten Mal die Mannschaft aus Mexiko. Diese konnten sich im Finale mit 2:0 gegen die Mannschaft aus Uruguay durchsetzen. Im Spiel um Platz 3 siegte Deutschland gegen Brasilien mit 4:3.
Fußball-Asienmeisterschaft
Vom 7. bis zum 29. Januar fand die 15. Fußball-Asienmeisterschaft in Katar statt. Es traten sechzehn Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in vier Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander an. Japan gewann im Finale gegen Australien mit 1:0 nach Verlängerung. Im Spiel um Platz 3 siegte Südkorea gegen Usbekistan mit 3:2.
Afrikanische Nationenmeisterschaft
Die Confédération Africaine de Football veranstaltete vom 4. Februar bis zum 25. Februar die 2. Afrikanische Nationenmeisterschaft im Sudan. Im Vergleich zur Fußball-Afrikameisterschaft sind bei diesem Turnier nur Spieler zugelassen, welche in den heimatlichen Ligen spielen. Am 4. Februar wurde das Turnier, in dem 16 Mannschaften teilnahmen, durch das Spiel Sudan gegen die Gabun in Khartum eröffnet. Im Finale konnte sich Tunesien mit 3:0 gegen Angola durchsetzen.
Copa América
Die Endrunde der Copa América 2011 fand vom 1. bis 24. Juli zum neunten Mal in Argentinien statt und war die 43. Ausspielung der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft im Fußball der Herren. Wie seit dem Turnier 1993 nahmen neben den zehn Mitgliedern der CONMEBOL wieder zwei nicht-südamerikanische Gastmannschaften teil. Dies war neben „Dauergast“ Mexiko, das bereits zum achten Mal teilnahm, Costa Rica mit seiner vierten Teilnahme seit 1997. Uruguay gewann souverän durch ein 3:0 über Paraguay seinen 15. Titel bei der Copa América. Damit wurde das Land alleiniger Rekordhalter vor Argentinien (14 Erfolge bis dato).
U-21-Fußball-Europameisterschaft
Die Endrunde der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011 fand vom 11. bis 25. Juni erstmals in Dänemark statt. Es durften Spieler teilnehmen, die am oder nach dem 1. Januar 1988 geboren wurden. Dänemark war als Veranstalter automatisch für die Endrunde der letzten acht Teams gesetzt. Die anderen sieben Endrundenteilnehmer mussten sich zuerst qualifizieren. Als Sieger ging die spanische U-21-Mannschaft aus dem Turnier hervor, die im Endspiel die Schweiz mit 2:0 (1:0) besiegen konnte. Für Spanien bedeutete dies nach 1986 und 1998 den dritten Titel, während sich die Schweiz erstmals für das Finale qualifizieren konnte. Das Turnier diente auch als europäische Qualifikation für das Fußballturnier der Männer bei den Olympischen Spielen 2012 in London.
Nationale Meisterschaften Argentinien: Die in Argentinien bis 2012 aufgeteilte Meisterschaft in Apertura und Clausura gewinnen 2011 Vélez Sarsfield (Clausura) und Boca Juniors (Apertura). Belgien: KRC Genk gewinnt die belgische Meisterschaft. Torschützenkönig mit 22 Toren wird Ivan Perišić (FC Brügge, Kroatien). Brasilien: Sieger der Saison 2011 der Campeonato Brasileiro Série A wird SC Corinthians. Torschützenkönig mit 23 Toren wird Borges (FC Santos, Brasilien). Dänemark: FC Kopenhagen konnte die dänische Meisterschaft vor Odense BK verteidigen. Torschützenkönig mit 25 Toren wird Dame N’Doye (FC Kopenhagen, Senegal). Deutschland: Borussia Dortmund wird in der Saison 2010/11 Deutscher Meister vor Bayer 04 Leverkusen. Torschützenkönig mit 28 Toren wird Mario Gómez (FC Bayern München, Deutschland).