Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Groß Sankt Florian enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Groß Sankt Florian im steirischen Bezirk Deutschlandsberg. Ab 2015 sind in ihr auch jene Denkmäler enthalten, die sich in der mit Groß St. Florian ab 2015 zusammengeschlossenen ehemaligen Gemeinde Unterbergla befinden.

Es handelt sich bei den Fundstellen im Süden von Groß St. Florian (frühere Gemeinde Unterbergla, Michlgleinz, Mönichgleinz etc.) weitgehend um archäologische Siedlungs- und Gräberfundstellen. Diese Stellen wurden hauptsächlich im Rahmen der Arbeiten an den Pipelines, Hochspannungsleitungen und Eisenbahnlinien durch das Gleinz- und das Laßnitztal entdeckt. Sie liegen unterhalb der Erdoberfläche und sind in der Natur ohne fachkundige Führung und ohne Humusabtrag. nicht erkennbar. Ob Bodenunebenheiten auf das geschützte Objekt zurückzuführen sind oder auf spätere menschliche Eingriffe wie die Suchgräben archäologischer Forschung, Grabräuber, Hohlwege, die Anlage von Äckern, Feldrainen, den Pipelinebau oder andere Veränderungen, oder ob Hügel, Bodenwellen usw. auf natürliche Abläufe (Erosion, Anschwemmung, Hochwasserhorizonte usw.) zurückzuführen sind, ist ohne Vorinformation nicht zu unterscheiden. Es sind keine Mauerreste sichtbar.

Die zu den Fundstellen verlinkten Fotos zeigen nicht den Ort/die Orte selbst, an dem/an denen archäologische Funde gemacht wurden oder noch erwartet werden, sondern die örtliche Situation der land- und forstwirtschaftlich genutzten Umgebung dieser Stellen. Die Fundstellen liegen auf Privatgrund und sind ohne Einvernehmen mit den Grundeigentümern bzw. ohne behördliche Berechtigung nicht zu betreten. Der Genauigkeitsgrad der Aufnahme und der angegebenen Koordinaten geht über die Genauigkeit der vom Bundesdenkmalamt und/oder in Fachpublikationen gemachten Angaben (z. B. die Grundstücksdaten) nicht hinaus. Da die Stellen ohne Einzäunung frei liegen, werden zum Schutz vor unberechtigten Zugriffen auch dann keine genaueren Aufnahmen verlinkt, wenn dies im Rahmen der Panoramafreiheit nach österreichischem Recht möglich wäre. Die Fundstellen können auch auf mehrere Grundstücke (die nicht nebeneinander liegen müssen) verteilt sein.

Die Gemeinde Groß St. Florian liegt im Laßnitztal in jenem Bereich, in dem eine dichte Besiedlung seit der Bronzezeit durch eine Reihe archäologischer Fundstellen belegt ist. Insgesamt sind die Flächen archäologischer Grabungen in diesem Bereich (mittleres Laßnitztal) über 40 ha groß.Gerald Fuchs: Neues aus dem Laßnitztal. Archäologie im Abschnitt Weitersdorf-Wettmannstätten der Koralmbahn. In: Fundberichte aus Österreich. (FÖ). Herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, Wien. Band 48, Jahrgang 2009, Wien 2010, S. 290–302.Gerald Fuchs, Gerhard Harer, Irmengard Kainz, Klaus-Michael Schneider: Ein Modellfall für die Zusammenarbeit zwischen Planung und archäologischer Denkmalpflege am Beispiel der Koralmbahn Graz–Klagenfurt im Abschnitt Werndorf–Deutschlandsberg. In: Fundberichte aus Österreich Band 36 Jahrgang 1997, S. 269–280. Mit einem Übersichtsplan zu den archäologischen Fundstellen und Fundhoffnungsgebieten im mittleren Laßnitztal.

Denkmäler

Ehemalige Denkmäler

Weblinks

Einzelnachweise

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