The Alleviation ist das Debütalbum der norwegischen Extreme-Metal-Band Sworn. Es wurde am 20. Juli 2007 über das deutsche Label Twilight Vertrieb veröffentlicht.

Entstehungsgeschichte Der Songwriting-Prozess zu The Alleviation dauerte insgesamt rund zwei Jahre., sworn.no, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch). Die ersten drei fertiggestellten Lieder Skyggens Ankomst (umbenannt in Alleviation), Heart of Decay und The Beauty of my Funeral wurden teilweise schon 2004 geschrieben, also noch vor der offiziellen Gründung der Band. Erstmals veröffentlicht wurden sie auf dem Demo Night Supremacy. Für The Alleviation wurden sie neu aufgenommen. Bis Sommer 2006 wurden die übrigen vier Lieder komponiert und fertig geschrieben.

Das Album wurde im September 2006 im Bergener Conclave Media Studio aufgenommen und produziert, in welchem auch bereits Bands wie Helheim und Taake diverse Alben aufgenommen haben. Noch vor Abschluss der Aufnahmen verließ der damalige Sänger Roland "Røst" Røtne Mitte September 2006 die Band. Ersatz für Røtne fand man mit dem ehemaligen Gastsänger Lars Jensen, der bereits auf dem Demo gesungen hatte. Die Gesangsparts wurden von ihm in seinem eigenen Homestudio, dem Koia-Studio aufgenommen. Die Produktion übernahm die Band in Zusammenarbeit mit Bjørnar Erevik Nilsen, der auch bereits mit In Flames, Dimmu Borgir, Within Temptation und anderen bekannten Metalbands zusammengearbeitet hatte. Das abschließende Mastering wurde vom deutschen Tontechniker und Gitarristen der Band Hel, Markus Skroch, übernommen.

Im März 2007 unterzeichnete Sworn einen Plattenvertrag mit dem deutschen Twilight Vertrieb und veröffentlichte The Allevitation am 20. Juli. Durch das Album wurde Torsten Kühn, seinerseits Geschäftsführer von der deutsch Showbiz-Management & Booking Agency Agentur, auf die Band aufmerksam, und verhalf ihnen insbesondere in Deutschland zu zahlreichen Konzerten und einem relativ hohen Bekanntheitsgrad.

Titelliste Alle Lieder wurden von Christoffer Kjørsvik komponiert, alle Texte von Tom Ian Rogne Klungland geschrieben.

#Titel Länge 1 Alleviation 04:57 2 Heart of Decay 03:58 3 Silhouettes of a broken world 05:10 4 Derived 01:12 5 Crow of Passage 04:20 6 Vivid Visions 07:23 7 The Beauty of my Funeral 07:02

Stil Musik Wie die Band selbst auch ihren Musikstil als Melodic Extreme Metal beschreibt, kann man die Musik von The Alleviation als eine Mischung diverser harter Metalspielarten, bzw. als Extreme Metal bezeichnen.SWORN – Info, facebook.com, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch).

Insbesondere basieren die Kompositionen auf dem Black Metal der 1990er Jahre, dazu kommen noch Elemente des Thrash, webzine.pivotalalliance.com, abgerufen am 10. Februar 2011 (englisch) und Heavy Metals.Hannes: CD-Review: Sworn – The Alleviation, heavyhardes.de, abgerufen am 27. Juni 2011.The Alleviation (Promo-Demo) Review, metalmesage.de, abgerufen am 10. Februar 2011 (offline) Gelegentlich finden sich auch Anklänge von Power und Viking Metal,Brösel: , metal-district.de, abgerufen am 27. Juni 2011. so dass die Musik sich auch als Melodic Black Metal beschreiben lässt.Bluttaufe: Sworn – The Alleviation Review, schwermetall.ch, abgerufen am 27. Juni 2011. Verglichen wird die Musik seitens der Fachpresse mit Bands wie Windir,Sworn – The Alleviation, lordsofmetal.nl, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch). NaglfarDanny Hoff: Sworn: The Alleviation, the-pit.de, abgerufen am 27. Juni 2011.Lars Christiansen: Review: Sworn – The Alleviation, metalcrypt.com, abgerufen am 27. Juni 2011 (englisch). und I.

Dominierend bei allen Liedern sind Passagen in mittlerem Tempo. Die meisten Stücke weisen Spielzeiten um die fünf bis acht Minuten auf.

Der Gesang von Lars Jensen ist für den Black Metal genretypisches Screaming, wobei gelegentlich auch als Stilmittel tiefere Growls verwendet werden. Klarer Gesang kommt nicht vor.

Das Schlagzeugspiel Klunglands ist stark Black-Metal-geprägt. So werden viele Blastbeats und schnelle Doublebassläufe verwendet, aber auch andere Techniken wie Variationen des Grundbeats, darauf aufbauende tragende Rhythmen sowie zahlreiche Fill-ins prägen seine Spielweise. Der Autor "Bluttaufe" von schwermetall.ch lobt vor allem die "computergleiche" Präzision des Schlagzeugers. Das musikalische Vermögen Klunglands zeigt sich zudem durch die gekonnten Wechsel zwischen langsameren und schnelleren Tempi.

Die meist komplexen Gitarrenfiguren zeichnen sich insbesondere durch ihre treibenden Rhythmen, abrupte Tempowechsel und eingängige Melodien aus. Ebenfalls charakteristisch sind die gelungenen Harmonien bei mehrstimmigen Melodien und diverse technische Raffinessen. Gitarrensolos sind nicht essentiell für Kompositionen Sworns und werden nur gelegentlich eingebracht, wie in Heart of Decay oder Vivid Visions. Stilistisch ähneln diese Solos, mit Spieltechniken wie dem Sweep Picking, denen von Progressive-Metal- oder NWoBHM-Bands. Der Bass hat überwiegend nur begleitende Funktion.

Texte Bei Derived handelt es sich um ein Instrumentalstück; die Texte zu den übrigen Liedern handeln von Dunkelheit, Verzweiflung, Schmerz, Leiden und Tod, Verrücktheit, Geisteskrankheit und Wahnsinn.Daniel: Sworn, music-scan.de, abgerufen am 27. Juni 2011. Texter und Schlagzeuger Tom Ian Rogne Klungland wird nach eigenen Aussagen zu den Liedtexten insbesondere von "tiefe[n] menschliche[n] Emotionen und [dem] Fortschritt des Bösen" inspiriert.Kai Brennert: Sworn im Interview (September 2007), the-pit.de, abgerufen am 27. Juni 2011. Religiöse oder politische Themen werden nicht behandelt. Alle Liedtexte sind auf Englisch verfasst.

Kritik Das Album wurde nahezu ausnahmslos seitens der Fachpresse gelobt und erhielt bei mehreren Reviews die Höchstpunktzahl, oder zumindest eine sehr gute Bewertung.SWORN, myspace.com, abgerufen am 27. Juni 2011.

Besonders hervorgehoben wurden bei vielen Rezensionen die teils ausgesprochen gut durchdachten Kompositionen.Ricarda Schwoebel: Sworn (N) / The Alleviation – Review, powermetal.de abgerufen am 27. Juni 2011. Lediglich die mit nur 34 Minuten vergleichsweise sehr kurze Spielzeit wurde oftmals bemängelt.

Michael "Hannes" Schindler vom Webzine heavyhardes.de vergab fünf von sechs Punkten und äußerte sich zum Album wie folgt:

8,5 von zehn Punkten erhält The Allevitation von Kristina "Brösel" von metal-district.de. Über das Album schreibt sie:

Ricarda Schwoebel von powermetal.de kommt bei ihrer Rezension zu folgendem Fazit:

Eine Wertung wird nicht gegeben.

Dass das Album auch international Anklang fand, zeigt sich am Review von Lars Christiansen, der für das kanadische Webzine metalcrypt.com folgendes zu The Allevitation schrieb, und 4,5 von fünf Punkten vergab:

Einzelnachweise

Kategorie:Album (Extreme Metal) Kategorie:Album 2007