Albert Koch (* 10. Juli 1921 in Neustadt bei Coburg; † 20. Juli 1995 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD).
Leben und Beruf Koch machte 1940 das Abitur am Gymnasium Ernestinum in Coburg und leistete seine Arbeitsdienstpflicht ab. Sein Studium an der Universität Würzburg in den Fächern Neuphilologie und Geschichte musste er wegen seiner Einberufung zur Wehrmacht abbrechen. Nach über vierjährigem Kriegsdienst und einem kurzen Aufenthalt in amerikanischer Gefangenschaft machte er die Ausbildung zum Volksschullehrer am damaligen Lehrerbildungsinstitut Coburg und war danach Lehrer in Neustadt bei Coburg.
Koch war evangelisch, verheiratet und Vater von drei Kindern.
Politik 1945 wurde Koch Mitglied der SPD. Er saß im Stadtrat der Stadt Neustadt bei Coburg und war dort Vorsitzender der SPD-Fraktion. Ferner war er Vorsitzender des Ortsvereins Neustadt bei Coburg und Vorsitzender des Unterbezirks Coburg der SPD. Ab 1972, nach der Eingliederung der bisher kreisfreien Stadt Neustadt in den Landkreis Coburg, wurde er Mitglied des Coburger Kreistags.
Von 1970 bis 1986 war er Mitglied des Bayerischen Landtags. Bei seiner ersten Wahl wurde er im Stimmkreis Coburg-Stadt, Coburg-Land, Stadt Neustadt bei Coburg direkt gewählt, danach im Wahlkreis Oberfranken. Im Landtag gehörte er unter anderem dem Ausschuss für Grenzlandfragen sowie dem Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen an.
1984 war er Mitglied der 8. Bundesversammlung, welche Richard von Weizsäcker zum Bundespräsidenten wählte.
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