Klaus Evard (* 2. Februar 1936 in Berlin; † 30. August 2024 in WiesbadenTraueranzeige in der FAZ vom 7. September 2024, abgerufen am 7. September 2024) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Hochschullehrer, Gründer der EBS Universität für Wirtschaft und Recht und Unternehmer.

Leben Evard studierte Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Recht an der FU Berlin und den Universitäten Lausanne, Paris (Sorbonne) und Innsbruck. 1972 wurde er an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne mit der Dissertation Bilan consolidé et publicité des entreprises du Konzern d’après la législation allemande contemporaine promoviert.

1971 gründete Klaus Evard in Offenbach/Main die European Business School (EBS), die 1980 nach Oestrich-Winkel im Rheingau auf das Schloss Reichartshausen umzog. Das ursprüngliche Konzept der European Business School sah eine europäisch geprägte Ausbildung von Führungskräften mit drei Standorten in Frankreich, England und Deutschland vor; so begründete er ebenfalls die EBS Paris, sowie die EBS London.

Evard war unter anderem an der École des hautes études commerciales de Paris (HEC), der führenden Wirtschaftshochschule in Frankreich, und der Université de la Sorbonne-Nouvelle in Paris Professor.

Auch an weiteren Hochschulgründungen war Evard beteiligt. Er initiierte und begleitete die Gründung der International School of Management (ISM) in Dortmund und der California School of International Management in San Diego, an der er ab 1992 auch als Chairman tätig war.

Literatur Who’s Who in Germany. Band 1, Zürich 1994, ISBN 88-85246-24-9, S. 490

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Einzelnachweise

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