Das Institut Technik und Bildung (ITB) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung (ZWE) der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt Berufsbildungsforschung. Leitidee der Forschung sind die Gestaltung von Arbeit, Technik und Bildung.
Mit ca. 50 Mitarbeiterhttps://www.itb.uni-bremen.de/ccm/navigation/institut/index.de zählt das ITB zu den größten universitären Berufsbildungsforschungseinrichtungen weltweit. Gegründet wurde das Institut 1986 von den Professoren Heinz Erbe (berufliche Fachrichtung Metalltechnik/Produktionsprozesse), Detlev Gronwald (berufliche Fachrichtung Elektrotechnik/Produktionsinformatik), Manfred Hoppe (berufliche Fachrichtung Metalltechnik/Berufspädagogik) und Felix Rauner (berufliche Fachrichtung Elektrotechnik/Berufspädagogik)Salewski 2011, S. 111.
Das ITB organisiert Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in sieben Forschungsfeldern. Diese sind:
Forschungsfeld: Arbeit und Technik Forschungsfeld: Berufswissenschaftliche Kompetenzforschung Forschungsfeld: Berufliches Lehren und Lernen Forschungsfeld: Vorberufliche Bildung & Übergänge Forschungsfeld: Kompetenzorientierte Berufsbildungssysteme Forschungsfeld: Digitale Medien in der beruflichen Bildung Forschungsfeld: Umgang mit Heterogenität in der beruflichen Bildung
Im Institut Technik und Bildung sind vier Professoren tätig: Falk Howe Maren Petersen Michael Gessler Alisha M. B. Heinemann
Das ITB wird durch einen Vorstand geleitet, der aus vier Professoren besteht. Aus deren Mitte wird der Sprecher des Institutes gewählt. Sprecher des ITB waren: 1986–1987: Felix Rauner, 1987–1988: Manfred Hoppe, 1988–1989: Felix Rauner, 1990: Detlef Gronwald, 1990–1994: Manfred Hoppe, 1994–1998: Detlev Gronwald, 1998–2005: Felix Rauner, 2005–2011: Georg Spöttl, 2011–2015: Michael Gessler, 2015–2022: Falk Howe, seit 2022: Michael GesslerSalewski 2011, S. 137/350.
Grundlegende Entscheidungen trifft der Institutsrat. Er ist insbesondere für den Haushaltsplan, Beschlüsse zu Forschungsprogramm, Forschungsperspektiven und Forschungsprofil und für die Entwicklung und Fortschreibung eines Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zuständig.
Schwerpunkte der Arbeit bilden die angewandte Berufsbildungsforschung, die wissenschaftliche Begleitung von Reformprojekten und -programmen in der beruflichen Bildung sowie die Erarbeitung von Expertisen u. a. im Auftrag der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) der Europäischen Kommission, des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und weiterer Ministerien sowie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Weblinks Offizielle Website
Literatur Salewski, Christian: Das Institut Technik und Bildung der Universität Bremen. Entstehung und Entwicklung 1979-2005. Bremen: Donat, 2011, ISBN 978-3-938275-96-2.
Einzelnachweise
Kategorie:Universität Bremen Kategorie:Forschungsinstitut in Deutschland Kategorie:Deutsche Organisation (Technik) Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1986