Hans Tauber (* 22. Februar 1921 in Erlangen; † 24. April 2007 in Obermichelbach) war ein deutscher Politiker (CSU).
Leben und Beruf Tauber wuchs in Obermichelbach auf und besuchte dort die Schule. Nach einer landwirtschaftlichen Lehre war er landwirtschaftlicher Fachschulabsolvent. Während des Zweiten Weltkriegs war er im Militärdienst in Afrika und Russland und zuletzt "Tiger"-Kommandant. Nach dem Krieg folgten die Übernahme und Bewirtschaftung des elterlichen Hofs in Obermichelbach.
Tauber war verheiratet und Vater von drei Kindern.
Politik Tauber war Gemeinderat und ab 1948 Bürgermeister in Obermichelbach, Mitglied des Kreistags Fürth, Fraktionsvorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion im Kreistag Fürth, Kreisvorsitzender der CSU, Vorstandsmitglied des Maschinenrings, Vorstandsmitglied des Elternverbands Mittelfranken und Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde.
Von 1970 bis 1986 war er Mitglied des Bayerischen Landtags. Er wurde stets direkt gewählt, zunächst im Stimmkreis Fürth-Land, Neustadt an der Aisch, ab 1974 im Stimmkreis Fürth-Land. Zeitweise war er Vorsitzender des Gefängnisbeirates der JVA Nürnberg.
Ehrungen 1979: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland Bayerischer Verdienstorden In Obermichelbach wurde der Bürgermeister-Hans-Tauber-Weg nach ihm benannt.
Weblinks
Hans Tauber im Portal Geschichte der CSU der Hanns-Seidel-Stiftung
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