Hans Kramer (* 9. Juni 1903 in Augsburg; † 6. Februar 1980 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf Kramer machte die Lehre als Eisendreher, besuchte kaufmännischer Schulen und war anschließend in der Industrie tätig. Er studierte Staatswissenschaften und Volkswirtschaft an der preußischen Staatshochschule Harrisleefeld und baute ein selbständiges Geschäft auf. Im Juni 1933 wurde Kramer in Haft genommen und war 1939 bei Kriegsbeginn als Dreher in der Industrie zwangsverpflichtet. Ab 1943 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront.

Politik 1933 war Kramer kurzzeitig Mitglied des Stadtrats in Augsburg. Von 1945 bis 1964 war er SPD-Ortsvorsitzender in Augsburg. Er war 1946 Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung und von 1946 bis 1970 Abgeordneter des Bayerischen Landtags. Ab 1950 wurde er im Stimmkreis Augsburg-Stadt II direkt gewählt, 1966 im neuen Stimmkreis Augsburg-Stadt-Ost. Auf seine Initiative ging der Landtagsbeschluss vom 13. Dezember 1949 zurück, wodurch das Friedensfest im Stadtkreis Augsburg zum gesetzlichen Feiertag wurde. Von 1962 bis 1966 war er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Geschäftsordnung und Wahlprüfung.

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Einzelnachweise

Kategorie:Richter (Bayerischer Verfassungsgerichtshof) Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung (Bayern) Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern) Kategorie:Stadtrat (Augsburg) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1903 Kategorie:Gestorben 1980 Kategorie:Mann