Das Gleichnis vom Herrn und Knecht ist ein von Jesus dargebotenes Gleichnis, das im Lukasevangelium des Neuen Testamentes schriftlich niedergelegt wurde.
Es handelt vom Herrn und seinem Knecht, dessen Pflichterfüllung als selbstverständlich angesehen wird und daher keines Lobes bedarf.
Text
Interpretation Dieses Gleichnis legt nahe, dass sogar die besten von Gottes Dienern immer noch unwert sind, weil sie nur ihre Pflicht getan haben und nichts, was darüber hinausgeht ().Mark Black: Luke. College Press, Joplin MO 1996, ISBN 0-89900-630-2, S. 285. Niemand, egal wie virtuos oder fleißig er ist, kann jemals erreichen, dass Gott in seiner Schuld steht (Nobody, ).Arland J. Hultgren: The Parables of Jesus: A Commentary. Eerdmans Publishing, Grand Rapids MI 2002, ISBN 0-8028-6077-X, S. 251.
William BarclayWilliam Barclay: The Gospel of Luke. Westminster John Knox Press, Buchanan, NY 2001, ISBN 0-664-22487-3, S. 257. setzt dieses Gleichnis mit dem letzten Vers von Isaac Watts Lied When I Survey the Wondrous Cross in Beziehung:When I Survey the Wondrous Cross. (Wikisource)
Gehörte das ganze Reich der Natur auch mir, Das wäre ein Angebot noch zu klein, Liebe verwunderlich, so göttlich allhier, fordert die Seele, das Leben, ja alles was mein. (Were the whole realm of Nature mine, That were an offering far too small; Love so amazing, so divine, Demands my soul, my life, my all.)
Die Redewendung „unnützer Sklave“ im letzten Satz des Gleichnisses ist liturgisch weit verbreitet, so auch in der Liturgie des Johannes Chrysostomos.Ernest L. Dunda (Hrsg.): The divine liturgy of our father Saint John Chyrsostom. Byzantine Seminary Press, Pittsburgh 1966, Fn. 100.
Einzelnachweise
Kategorie:Lukasevangelium Kategorie:Gleichnisse Jesu