Django, eine Pistole für hundert Kreuze (Originaltitel: Una pistola per cento crociTitelschreibung lt. Archivio del Cinema italiano) ist ein preisgünstig produzierter Italowestern aus dem Jahr 1971. Regie führte Carlo Croccolo. Im deutschen Sprachraum wurde der Film erstmals im Februar 1986 im Privatfernsehen gezeigt.
Handlung Der ehemalige Südstaatensoldat Santana möchte seine Kollegen, unter ihnen Jimmy Dublin, rächen, die durch den Verrat ihres kommandierenden Offiziers, Frank Dawson, sterben mussten. Deshalb überführt Santana die Leiche Dublins nach Springfield, wo dessen Schwester Jessica lebt. Auch der Vater der Geschwister wurde von Unbekannten ermordet, stellt sich bald heraus; dann erkennt Santana in Jessicas Verlobtem, Louis, seinen ehemaligen Vorgesetzten Dawson. Inzwischen befiehlt er über eine Gruppe von Gesetzlosen unter Führung einer peitschenschwingenden Frau.
Louis/Dawson möchte Jessica nur wegen deren Ranch heiraten, da sich auf ihrem Grund eine Goldmine befindet. Mit der Hilfe des farbigen Bediensteten Thomas gelingt es Santana, gegen die Bande vorzugehen, wobei Thomas und die Banditin den Tod finden. In einem finalen Zweikampf kann er Louis töten und seine Rache vollziehen.
Kritik Der Film erntete nahezu ausschließlich Verrisse: „Schwach“ (Lexikon des internationalen Films), „verheddert sich in endlosen Dialogpassagen“ (Christian KeßlerKeßler: Willkommen in der Hölle. 2002, S. 190), „für den übersättigten Markt schlicht überflüssig“ (Corriere della SeraCorriere della Sera vom 19. April 1972) lauteten die Urteile.
Bemerkungen In Italien wurde der Film durch die Firma Virginia nur regional vertrieben.Roberto Poppi, Mario Pecorari: Dizionario del Cinema Italiano. I film dal 1970 al 1979. Vol. 2, tomo 4, M-Z. Gremese 1996
Weblinks
Der Film bei comingsoon.it (italienisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1971 Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Italowestern