Die Demokratische Gemeinde (DEMO) war eine deutsche Fachzeitschrift für Kommunalpolitik und Fachorgan der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (Bundes-SGK). Sie richtete sich an die kommunale Politik, Verwaltung und Wirtschaft, also an Bürgermeister, Dezernenten, Beigeordnete und Fraktionen in Städten, Gemeinden und Kreisen sowie den Ländern und dem Bund.

Geschichte Die erste Ausgabe erschien im Oktober 1949 als Monatsschrift für kommunale Politik in Stadt und Land. Die „Demokratische Gemeinde“ folgte damit auf die Zeitschrift für kommunalpolitische Praktiker „Die Gemeinde“, Halbmonatsschrift für sozialistische Arbeit in Stadt und Land, erschienen von 1924 bis zum Verbot 1933 im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. Bonn.

Erster Schriftleiter der Demokratischen Gemeinde war der damalige Stadtdirektor der Stadt Hemer, Heinz Hoose. Die Chefredakteure seitdem waren Hermann Fischer (1955–1967), Karlheinz Böhm (1967–1971), Heinz Höller (1971–1983), Ansgar Burghof (1983–1997), Hendrik Zörner (1997–1998) Stefan Grönebaum (1998–2010) Fréderic Verrycken (2010–2011), Barbara Behrends (2011–2015) und Karin Nink (2015–2026).Karin Billanitsch, Carl-Friedrich Höck: Wie „Die demokratische Gemeinde“ zur DEMO wurde. In: DEMO. 09-10/2019, S. 14ff. Herausgeber der DEMO war jeweils der Vorsitzende der Bundes-SGK.

Die Demokratische Gemeinde erschien bei der Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft, dem Verlag des SPD-Parteiorgans Vorwärts, der eine vollständige Tochter der SPD-Medienholding ddvg ist. Im Jahr 2026 ging DEMO vollständig im Vorwärts auf.

Weblinks Internetseite der DEMO

Einzelnachweise

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