mini|Maria Bonnevie, 2014 Anna Maria Cecilia Bonnevie (* 26. September 1973 in Västerås, Schweden) ist eine norwegisch-schwedische Schauspielerin.
Leben und Karriere Maria Bonnevie kam als Tochter der norwegischen Schauspielerin Jannik Bonnevie und des schwedischen Schauspielers Per Waldvik zur Welt und wuchs bei ihrer Mutter in Oslo auf. Ihre Schauspielausbildung an der Swedish National Academy of Mime and Acting schloss sie 1997 ab, im selben Jahr debütierte sie am Schwedischen Nationaltheater in Stockholm.
Ihre ersten Filmrollen hatte Bonnevie bereits 1991 in Hrafn Gunnlaugssons Der weiße Wikinger und als Prinzessin in dem Märchenfilm Der Eisbärkönig. In der Folgezeit stand sie unter anderem für Bille August in dessen Filmadaption von Selma Lagerlöfs Jerusalem vor der Kamera und wirkte in Erik Skjoldbjærgs vielbeachtetem Debütfilm Todesschlaf mit. Unter der Regie von John McTiernan und Bestsellerautor Michael Crichton war sie 1999 in Der 13te Krieger auch in einer Hollywood-Produktion zu sehen.
2002 gehörte Maria Bonnevie zu jenen europäischen Nachwuchsschauspielern, die im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin als Shooting Stars präsentiert wurden. Ebenfalls 2002 überzeugte sie Zitat: „die überragende Hauptdarstellerin“ in der Titelrolle von Ole Bornedals Romanverfilmung Dina – Meine Geschichte nach einem Bestseller von Herbjørg Wassmo an der Seite von Gérard Depardieu. Für ihre darstellerische Leistung wurde Maria Bonnevie im selben Jahr mit dem norwegischen Amanda sowie beim Montreal World Film Festival als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Bei den dänischen Filmpreisen Bodil und Robert wurde sie zudem 2003 jeweils mit einer Nominierung als Beste Hauptdarstellerin bedacht.
In Christoffer Boes Spielfilmdebüt Reconstruction war Maria Bonnevie 2003 in einer Doppelrolle zu sehen, nachdem sie bereits 2001 mit dem Regisseur in dessen Abschlussfilm Anxiety zusammengearbeitet hatte. 2007 übernahm sie die weibliche Hauptrolle in Andrei Swjaginzews Drama Die Verbannung und stand für den Politthriller Was niemand weiß vor der Kamera. 2009 gehört sie der Jury des Internationalen Filmfestival Karlovy Vary an.
Maria Bonnevie war von 1998 bis 2003 mit dem schwedischen Schauspieler Mikael Persbrandt liiert, seit 2006 ist der norwegische Journalist und Fernsehmoderator Fredrik Skavlan ihr Lebensgefährte.
Filmografie (Auswahl) 1991: Der weiße Wikinger (Hvíti víkingurinn) 1991: Der Eisbärkönig (Kvitebjørn Kong Valemon) 1994: Telegrafisten 1996: Jerusalem 1997: Todesschlaf (Insomnia) 1999: Der 13te Krieger (The 13th Warrior) 1999: Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse (Tsatsiki, morsan och polisen) 2001: Syndare i sommarsol 2001: Dorn im Auge (Øyenstikker) 2001: Anxiety 2002: Dina – Meine Geschichte (Jeg Er Dina) 2002: Himmelfall 2003: Håkan Bråkan (Fernsehserie, Folge 1x08 Avsnitt 8) 2003: Mamma pappa barn 2003: Reconstruction 2003: Ich, David (I Am David) 2004: Tre solar 2004: Day and Night (Dag Och Natt) 2004: Eiskalte Bedrohung (Hotet) 2005: Alt for Norge (Fernsehserie, Folge 3x12 Drømmehjemmet) 2007: Die Verbannung 2008: Was niemand weiß (Det Som Ingen Ved) 2009: The Angel (Engelen) 2019: Harry & Charles (Miniserie, 3 Folgen) 2010: Maskeblomstfamilien 2012: Unschuld (Uskyld) 2012: Belle du Seigneur 2014: Zweite Chance (En chance til) 2015: Die Hüterin der Wahrheit – Dinas Bestimmung (Skammerens datter) 2018: Phönix (Føniks) 2018: Astrid (Unga Astrid) 2020: Der Rausch (Druk) 2021–2023: Exit (Fernsehserie, 5 Folgen) 2024: In the Name of Love (Fernsehserie, 8 Folgen) 2024: Hjerte til Hjerte 2 (Fernsehserie, 10 Folgen)
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