Willy Irlinger (* 22. April 1915 in Hofham; † 16. August 1987 in Freilassing) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben Irlinger, dessen Vater als Rangiermeister bei den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen tätig war, besuchte die Volks- und Berufsschule in Freilassing sowie die Bürgerschule in Salzburg und machte danach eine Berufsausbildung als Elektriker beim Überlandwerk. 1937 erfolgte seine Verpflichtung zum Arbeitsdienst, später leistete er seinen Wehrdienst. Im Zweiten Weltkrieg gehörte er der Nachrichtentruppe an. Nach Ende des Kriegs ging er zunächst wieder dem Elektrikerberuf nach. Von 1947 bis 1972 war er beim Deutschen Gewerkschaftsbund in Bad Reichenhall und Traunstein als Kreisvorsitzender und hauptamtlicher Geschäftsführer tätig.

Daneben gehörte er dem Vorstand der Allgemeinen Ortskrankenkasse Reichenhall, dem Verwaltungsausschuss beim Arbeitsamt Traunstein sowie dem Aufsichtsrat des Konsomvereins Freilassing an.

Irlinger war verheiratet und Vater einer Tochter.

Politik Irlinger wurde 1956 erstmals in den Stadtrat von Freilassing gewählt, dort wurde er zum 2. Bürgermeister gewählt. Daneben wurde er in den Kreistag des Landkreises Laufen gewählt. Im Zuge der Kreisreform 1972 wurde er Kreisrat und stellvertretender Landrat im neugebildeten Landkreis Bad Reichenhall, dem späteren Landkreis Berchtesgadener Land.

Von 1958 bis 1970 und nochmal von 1972 bis 1974 (als Nachrücker für Georg Kronawitter) war Irlinger Mitglied des Bayerischen Landtags.

Auszeichnungen Irlinger wurde am 5. Juni 1968 der Bayerische Verdienstorden verliehen.

Weblinks

Willy Irlinger im Portal Bayerischer Verdienstorden

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