Die Radrennbahn Schöneberg wurde 1959 am Sachsendamm im damaligen Berliner Bezirk Schöneberg erbautGerhard Fischer: Berliner Sportstätten. Geschichte und Geschichten. Berlin 1992, S. 171 und beginnend im Jahr 2005 abgerissen.
Geschichte miniatur|hochkant|Der ehemalige Wettkampfturm als Denkmal zur Erinnerung an die Radrennbahn Am 3. Mai 1959 fand auf der Bahn der Eröffnungsrenntag mit Sprintrennen und einem Zweier-Mannschaftsfahren statt, am Start im Sprint war unter anderem der spätere französische Meister André Gruchet.Bahnpremiere mit Verspätung. In: Radsport, 12. Mai 1959, S. 12
Die Bahn war die zweite offene Radrennbahn im Nachkriegsberlin (nach der Radrennbahn Neukölln) und wurde 1980 grundrenoviert. Anfang 1999 wurden die Tribünen und die Holzfahrbahn wegen Einsturzgefahr gesperrt, nur die Rasenfläche durfte von Sportvereinen noch genutzt werden. Die Millioneninvestitionen für die Renovierung konnten nicht aufgebracht werden. Zudem hieß es, dass seit der Eröffnung des Velodroms 1997 kein Bedarf für eine zusätzliche Radrennbahn in Berlin bestehe. So wurde 2005 trotz Denkmalschutz mit dem Abriss der Anlage begonnen. www.schoelkopf.com (private Website) Auf dem Grundstück erbaute die Firma Möbel Kraft 2007 ein Möbelhaus. Seit dem Jahr 2016 wird es unter dem Namen Höffner geführt.
Zur Erinnerung an den Standort der Radrennbahn Schöneberg wurde der ehemalige Wettkampfturm als Denkmal auf dem Gelände errichtet.
Siehe auch Liste der Radrennbahnen in Berlin
Literatur Christian Wolter: Rasen der Leidenschaft. Die Fußballplätze von Berlin. Geschichte und Geschichten. Edition Else, Berlin 2011, ISBN 978-3-00-036563-8, S. 240.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Radrennbahn in Berlin Kategorie:Berlin-Schöneberg Kategorie:Zerstört in den 2000er Jahren Kategorie:Bauwerk von Schürmann Architekten (Münster) Kategorie:Erbaut 1959 Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Berlin