Die Regionalliga ist in der Saison 2011/12 die vierthöchste Ligenstufe im deutschen Eishockey unterhalb der Eishockey-Oberliga. Ausgespielt werden die Regionalligen Nord, West, Ost und Süd-West sowie diesen gleichgestellt die Bayerische Eishockey-Liga.
Regionalliga Nord Teilnehmer Die Regionalliga Nord umfasst 9 Mannschaften. Neu in der Liga sind der Absteiger Salzgitter Icefighters, der Meister der Hanseliga Crocodiles Hamburg 1b, die Celler Oilers aus der Hanseliga, der neu gegründete Grafschafter EC Ritter und die Mannschaft des Stammvereins EHC Wolfsburg der DEL-Mannschaft Grizzly Adams Wolfsburg. Freiwillig haben sich aus der Liga in die Landesliga Nord der Titelverteidiger REV Bremerhaven 1b, Altonaer SV Hamburg und die Bremer EC 1b Pirates zurückgezogen.
TuS Harsefeld Tigers SC Langenhagen Jets Hamburger SV 1b EHC Timmendorfer Strand 06 1b Crocodiles Hamburg 1b (Aufsteiger aus der Hanseliga) EHC Wolfsburg (neu) EC Celler Oilers (aus der Hanseliga) GEC Ritter 2011 (neu) Icefighters Salzgitter (Absteiger)
Modus Die Liga spielt eine Einfachrunde von Anfang September bis Mitte März. Der Meister der Regionalliga kann den Letztplatzierten der Oberliga Nord zu einem Aufstiegsduell herausfordern. Dieses wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen, der Sieger steigt in die Oberliga auf bzw. verbleibt in dieser. Verzichtet der Meister, geht das Recht zur Herausforderung an den Vize-Meister über.
Tabelle Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T1. Grafschafter EC 2011 16 13 0 1 2 40 118:342. SC Langenhagen Jets 16 11 1 0 4 35 109:503. CRE Icefighters 16 10 1 0 5 32 74:674. Hamburger SV 1b 16 8 2 0 6 28 55:615. EHC Grizzly Adams Wolfsburg 16 6 1 1 8 21 63:636. Crocodiles Hamburg 1b 16 5 1 0 10 17 56:767. EHC Timmendorfer Strand 06 1b 16 5 0 1 10 16 50:78. EC Celler Oilers 16 4 0 2 10 14 63:1149. TuS Harsefeld Tigers 16 3 1 2 10 13 59:103 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 31. März 2012
Regionalliga West Die Regionalliga West wird vom Landeseissportverband Nordrhein-Westfalen für Mannschaften der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland veranstaltet. Die Zusammensetzung der Liga wurde auf der Ligentagung am 9. Juli festgelegt.
Teilnehmer Darmstadt Dukes (ehemals RSC Darmstadt) EHC Neuwied Grefrather EG (Aufsteiger) Dinslaken Kobras (Aufsteiger) EC Bergisch Land (Aufsteiger) Aachener EV (Aufsteiger) Herner EV 2007 (Freiwilliger Rückzug aus der Oberliga) Young Lions Frankfurt 1b (neu) GSC Moers (Aufsteiger)
Modus Die Liga spielt eine Einfachrunde. Nach der Hauptrunde spielen die ersten Vier der Tabelle mit den letzten Vier der Oberliga West den Oberliga West Pokal um den Aufstieg in die bzw. den Verbleib in der Oberliga West aus, während die weiteren Mannschaften den Mannschaften auf Platz 1 bis 3 der NRW-Liga den Regionalliga West-Pokal ausspielen.LEV NRW: Anhang zu den Durchführungsbestimmungen 2011/12 (online aufgerufen 7. Januar 2012)
Tabelle Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.Herner EV 2007 (A)16 41120372.EHC Neuwied16 37104443.Grefrather EG16 3694454.ESC Darmstadt16 3380505.Dinslaken Kobras16 3277556.EC Bergisch Land16 1663947.Young Lions Frankfurt 1b16 957938.Aachener EV16 9531359.GSC Moers16 320115 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 31. Dezember 2011LEV NRW: Abschlusstabelle Regionalliga West (online abgerufen am 7. Januar 2011, Quelle zeigt die jeweils aktuelle Liga an, daher keine Ergebnisse für 2011/12 mehr)
Regionalliga West Pokal Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1. Neusser EV 14 13 1 0 0 41 117 342. Dinslaken Kobras 14 10 1 2 1 34 110 333. EC Bergisch Land 14 8 0 0 6 24 88 794. Young Lions Frankfurt 1b 14 8 0 0 6 24 64 615. Kölner EC 14 6 1 1 6 21 68 526. Aachener EV 14 5 1 0 8 17 58 897. ESV Bergkamen 14 2 0 1 11 7 36 1048. GSC Moers 14 0 0 0 14 0 30 119 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 6. April 2012
Regionalliga Ost Die bisherige Sachsenliga wurde in Regionalliga Ost umbenannt. Bereits in den vorhergehenden Spielzeiten umfasst die Liga Mannschaften aus Sachsen, Thüringen und Berlin. Ausgetragen wird die Liga vom Sächsischen Eissportverband.
Teilnehmer Die Zusammensetzung der Liga entspricht grundsätzlich der Zusammensetzung der Sachsenliga in der Saison 2010/11, ausgenommen der Mannschaft des SV Fortuna 02 Leipzig, die nicht mehr gemeldet wurde und der Mannschaft vom ESV Halle, die neu hinzukam.
SV Rot-Weiß Bad Muskau ESC Berlin 2007 (Titelverteidiger) FASS Berlin Junioren EHV Dresden Devils EHC Erfurt 1b ETC Crimmitschau Junioren ESC Dresden 1b ESV Halle (neu)
Modus Die Teilnehmer spielen eine Einfachrunde zwischen 22. September 2011 und Februar 2012 aus. Die Mannschaften auf Platz 1 bis 3 nehmen am Oberliga Ost-Pokal der Oberliga Ost teil, die gleichzeitig Relegationsrunde für die Oberliga Ost zählt. (online aufgerufen 3. März 2012) Die Mannschaften auf Platz 4 bis 8 nehmen am Regionalliga Pokal teil.
Tabelle Mannschaft Sp S U N Pkte ± Tore1.ETC Crimmitschau Junioren 14 13 0 1 40 +862.ESC Dresden 1b 14 12 0 2 34 +553.ESC Berlin 07 14 8 0 6 25 +204.FASS Berlin 1b 14 8 0 6 23 +85.SV Rot-Weiß Bad Muskau 14 5 0 9 14 −316.EHC Erfurt 1b 13 3 0 10 11 −307.EHV Dresden 14 4 0 10 11 −478.ESV Halle 13 2 0 11 10 −61 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 20. Februar 2012
Regionalliga Süd/West Die Regionalliga Süd-West wurde vom Eissport-Verband Baden-Württemberg organisiert.
Teilnehmer Neu in der Liga ist als Aufsteiger aus der Landesliga ESC Hügelsheim. Nach der Insolvenz der Profi-Mannschaft Wölfe Freiburg spielt der EHC Freiburg in der RL Süd-West mit seiner ersten Mannschaft statt wie bisher mit der 1b. Der Meister Stuttgarter EC verzichtete mit der Mannschaft „Stuttgart Rebels“ auf den Aufstieg in die Oberliga Süd.
ESC Bad Liebenzell EHC Freiburg Eisbären Heilbronn Schwenninger ERC 1b EHC Zweibrücken Stuttgart Rebels (Titelverteidiger) Rhein-Neckar Stars ESC Hügelsheim 09 (Aufsteiger)
Modus Die Liga spielt eine Eineinhalbfachrunde, d. h. jede Mannschaft spielt dreimal gegen jede andere Mannschaft. Nach der Hauptrunde spielen die ersten vier Mannschaften in Play-offs den – aufstiegsberechtigten – Meister (online abgerufen am 7. August 2011) und in Play-downs einen Absteiger aus.icehockeypage.de
Tabelle Pl. Sp S OTS OTN N Tore Punkte 1. EHC Freiburg 21 198:55 63 2. Stuttgart Rebels 21 110:64 41 3. EHC Eisbären Heilbronn 21 103:75 36 4. ESC Hügelsheim 09 21 119:109 36 5. Schwenninger Power Wings 21 89:101 27 6. Rhein-Neckar-Stars 21 99:94 25 7. EHC Zweibrücken 21 92:162 21 8. ESC Bad Liebenzell 21 42:194 3
Meisterschafts-Playoffs Halbfinale EHC Freiburg – ESC Hügelsheim 09 2:0 (8:5, 6:1) Stuttgarter EC – EHC Eisbären Heilbronn 1:1 (3:2, 3:3) Finale EHC Freiburg – Stuttgarter EC 2:0 (5:1, 8:5)
Sportlicher Aufsteiger in die Oberliga 2012/13 EHC Freiburg
Abstiegs-Playdowns Halbfinale Schwenninger ERC – ESC Bad Liebenzell 2:0 (7:1, 4:0) MERC-Jungadler Mannheim – EHC Zweibrücken 1:1 (3:3, 7:6 n. V.)
Finale EHC Zweibrücken – ESC Bad Liebenzell 2:0 (10:3, 11:1)
Sportlicher Absteiger in die Landesliga Baden-Württemberg ESC Bad Liebenzell
Bayernliga
Die Bayernliga 2011/12 wurde vom Bayerischen Eissport-Verband organisiert. Sie spielte zwei Aufsteiger in die Oberliga Süd und zwei Absteiger in die Landesliga Bayern aus.
Teilnehmer Neu in der Liga sind die Aufsteiger EHC 80 Nürnberg (Amateurmannschaft des Stammvereins der Nürnberg Ice Tigers), EA Schongau und EHC Waldkraiburg; der Vizemeister der Landesliga ESV Waldkirchen verzichtete auf den Aufstieg. Der Meister ERC Sonthofen verzichtete auf den Aufstieg, stattdessen stieg der TSV Erding in die Oberliga Süd auf. Der Höchstadter EC und der EV Pfronten waren in die Landesliga abgestiegen. ESC Dorfen 1. EV Weiden EHC Bayreuth TEV Miesbach EV Lindau ESV Buchloe TSV Peißenberg ERV Schweinfurt EC Pfaffenhofen ESV Königsbrunn ECDC Memmingen Wanderers Germering EA Schongau (Aufsteiger) EHC 80 Nürnberg (Aufsteiger) EHC Waldkraiburg (Aufsteiger) ERC Sonthofen (Titelverteidiger)
Modus Die Liga spielt wie in den letzten Jahren eine Einfachrunde mit anschließender Zwischenrunde. Für die obere Zwischenrunde qualifizieren sich die ersten acht Mannschaften, die dann in zwei Gruppen jeweils zwei Teilnehmer an den Play-offs ausspielen. Halbfinale und Finale der Play-offs werden im Best-of-Three-Modus ausgespielt. Die letzten acht Mannschaften der Vorrunde spielen in der unteren Zwischenrunde in zwei Gruppen. Die jeweils beiden Letzten jeder Gruppe spielen dann über Kreuz zwei Absteiger in die Landesliga aus.
Vorrunde
Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT 1. ERV Schweinfurt 30 21 5 0 4 73 141 60 2. ERC Sonthofen 1999 30 22 1 3 4 71 161 65 3. EHC Bayreuth 30 21 2 2 5 69 136 80 4. ECDC Memmingen 30 22 1 0 7 68 149 99 5. 1. EV Weiden 30 16 4 2 8 58 149 103 6. TEV Miesbach 30 14 3 3 10 51 104 84 7. TSV Peißenberg 30 15 1 2 12 49 112 108 8. ESV Königsbrunn 30 13 4 0 13 47 121 136 9. ESV Buchloe 30 11 2 2 15 39 110 123 10. Wanderers Germering 30 11 2 2 15 39 105 126 11. EHC Waldkraiburg 30 11 1 2 16 37 99 117 12. EV Lindau 30 10 1 3 16 35 100 119 13. ESC Dorfen 30 11 0 1 18 34 109 126 14. EC Pfaffenhofen 30 6 2 3 19 25 99 165 15. EHC 80 Nürnberg 30 4 1 2 23 16 78 169 16. EA Schongau 30 2 0 3 25 9 78 171
Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, GT = Gegentore.
Stand: 5. Februar 2012
Zwischenrunde Gruppe A Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.ERV Schweinfurt6 50 0 1 1535152.1. EV Weiden6 4 00 21232123.ECDC Memmingen621 03 818234.ESV Königsbrunn60 0 1 5 1642 Stand: 26. Februar 2012 (online abgerufen am 3. März 2012)
Gruppe B Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT 1. EHC Bayreuth 6 4 0 2 0 14 22 16 2. ERC Sonthofen 1999 6 4 1 0 1 14 25 10 3. TEV Miesbach 6 2 0 0 4 6 16 25 4. TSV Peißenberg 6 0 1 0 5 2 11 23
Stand: 26. Februar 2012 (online abgerufen am 3. März 2012)
Meisterschaftsplayoffs Halbfinale EHC Bayreuth – 1. EV Weiden 2:3, 3:7 ERV Schweinfurt – ERC Sonthofen 1999 6:2, 4:3 n. P.
Finale ERV Schweinfurt – 1. EV Weiden 2:0 (3:1, 3:2 n. P.)
Damit ist der ERV Schweinfurt Bayerischer Meister 2012. Sportliche Aufsteiger in die Oberliga 2012/13 sind der ERV Schweinfurt, 1. EV Weiden.
Abstiegsrunde Tabelle Gruppe A Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT1.ESV Buchloe6 1025202.EV Lindau 6 926233.EA Schongau 6 920264.ESC Dorfen6 82123
Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 26. Februar 2012 (online abgerufen am 3. März 2012)
Tabelle Gruppe B Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Pkte T GT 1. Wanderers Germering 6 13 32 19 2. EC Pfaffenhofen 6 10 22 16 3. EHC Waldkraiburg 6 10 21 25 4. EHC 80 Nürnberg 6 3 20 35
Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore und GT = Gegentore. Stand: 26. Februar 2012 (online abgerufen am 3. März 2012)
Abstiegsfinale EHC 80 Nürnberg – EA Schongau 7:4, 6:5 n. P., 2:1 EHC Waldkraiburg – ESC Dorfen 2:6, 2:3 n. P., 2:4
Stand: 9. März 2012 (online abgerufen am 3. März 2012)