Josef Heiler (* 7. Juni 1920 in Elendskirchen; † 15. Januar 2009 ebenda) war ein deutscher Politiker (CSU) und Landwirt. Ab 1975Heiler, Josef. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 478. war er als Mitglied des Landtags in Bayern tätig.

Leben und Beruf Heiler besuchte die Volks-, Landwirtschafts- und Waldbauernschule und leistete Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg. 1950 übernahm er den elterlichen Hof in Elendskirchen. Er war verheiratet und Vater von vier Kindern.

Politik Heiler war Gemeinderat und 2. Bürgermeister von Höhenrain, Kreisrat und Fraktionsvorsitzender der CSU im Kreistag Bad Aibling und Bezirksrat in Oberbayern für den damaligen Stimmkreis Bad Aibling/Ebersberg. 1964 wurde er Kreisvorsitzender der CSU im Landkreis Bad Aibling, 1972 Mitglied im Kreistag Rosenheim, bis 1975 war er dort gewählter stellvertretender Landrat.

Von 1974 bis 1990 war er im Stimmkreis Rosenheim-West direkt gewähltes Mitglied des Bayerischen Landtags. Dort gehörte er unter anderem dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft an und war Vorsitzender des Gefängnisbeirates der JVA Bernau. In seiner letzten Wahlperiode war er Alterspräsident des Landtags.

1979 und 1989 gehörte er der Bundesversammlung an.

Weblinks

Josef Seiler im Portal Geschichte der CSU der Hanns-Seidel-Stiftung

Einzelnachweise

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