Das IFT Institut für Therapieforschung ist ein selbstständiges Forschungsinstitut auf dem Gebiet der Abhängigkeitserkrankungen in München.
Geschichte Das unabhängige Forschungsinstitut für anwendungsnahe Fragestellungen wurde im Jahr 1973 in München von den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Abteilung Psychologie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie Johannes Clemens Brengelmann, Norbert Mai und Gerhard Bühringer gegründet.IFT Institut für Therapieforschung, abgerufen am 19. Juni 2011. In der Anfangszeit arbeiteten fünf wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut. Parallel zur Gründung des Instituts für Therapieforschung wurde die „Projektgruppe Rauschmittelabhängigkeit“ am Max-Planck-Institut für Psychiatrie eingerichtet. 1987 integrierte man die „Projektgruppe Rauschmittelabhängigkeit“ in das IFT.IFT Institut für Therapieforschung - Geschichte, abgerufen am 19. Juni 2011.
In der Zeit von 1990 bis 1995 wurde das Institut für Therapieforschung auf eine Größe von über 20 wissenschaftlichen Mitarbeitern ausgebaut. Zwischenzeitlich hatte man 1993 die zum Institut gehörende Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht gegründet. abgerufen am 19. Juni 2011
Im Jahr 2003 gliederte sich das Institut in die Fachbereiche Epidemiologische Forschung und Interventionsforschung. Das eigenständige staatlich anerkannte Ausbildungsinstitut IFT-Gesundheitsförderung kooperiert eng mit dem IFT.IFT-Gesundheitsförderung, abgerufen am 19. Juni 2011. Das Institut wird heute von einer gemeinnützigen Gesellschaft getragen. Die Finanzierung erfolgt auf der Basis von Projektförderungen und -aufträgen. Auftraggeber sind unter anderem Bundesministerien, Bundes- und Landesbehörden sowie EU-Organisationen.IFT Institut für Therapieforschung PflebIT, abgerufen am 11. Januar 2021
Ab 1987 war Gerhard Bühringer Leiter des Instituts.Gerhard Bühringer psychauthors.de, abgerufen am 11. Januar 2021Alkohol: Senioren zur Abstinenz verhelfen Pharmazeutische Zeitung, abgerufen am 11. Januar 2021 Im Jahr 2012 übernahm Ludwig Kraus die Leitung,https://www.zis-hamburg.de/mitarbeiter/prof-dr-ludwig-kraus-dipl-psychologe/ die 2022 an Eva Hoch überging.Historie. Webpräsenz des IFT, abgerufen am 22. September 2025
Aufgaben Das Institut befasst sich schwerpunktmäßig mit der Forschung substanzbezogenen Störungen (legale und illegale Drogen sowie Medikamente), Pathologischem Spielen, Adipositas und Essstörungen. In beiden Fachbereichen werden grundlagen- und anwendungsbezogene Fragestellungen bearbeitet. Die Institutsinformation können mittels Nachrichtendienst bzw. über Internet bezogen werden.IFT - Über uns, abgerufen am 9. Juli 2018.
Forschung Die acht Forschungsgruppen des IFT veröffentlichen unter anderem die Deutsche Suchthilfestatistik, den Epidemiologischen Suchtsurvey, die Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD)ESPAD-Studie, abgerufen am 9. Juli 2018.Europäische Schülerinnen- und Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen sozialministerium.at, abgerufen am 12. Januar 2021 sowie den nationalen REITOX-Bericht zur Drogensituation in Deutschland., abgerufen am 19. Juni 2011Der Reitox Jahresbericht für Deutschland 2020 DBDD, abgerufen am 12. Januar 2021Drogenpolitik bleibt zentrale Aufgabe für Bund und Länder konturen.de, abgerufen am 12. Januar 2021
Weblinks Offizielle Website
Einzelnachweise
Kategorie:Organisation (Abhängigkeit) Kategorie:Forschungsinstitut in München Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1973