Karl Schön (* 17. August 1931 in München; † 22. Juni 1989 ebenda) war ein deutscher Politiker (CSU).

Leben und Beruf Schön besuchte die Volksschule in München-Sendling, die Oberschule und die Oberrealschule, wo er 1951 sein Abitur machte. Er machte eine kaufmännische Lehre bei der Rosenthal Porzellan AG und erwarb dort den Kaufmannsgehilfenbrief. Schön war danach im Verkauf tätig, in Bayern und später auch in Österreich. Er war Reisevertreter und Verkaufsleiter für Bayern der Thomas Glas und Porzellanfabriken.

Politik 1953 war Schön Mitbegründer der Jungen Union in München-Süd, drei Jahre später trat er der CSU bei. Er war JU-Kreisvorsitzender und Kreisvorsitzender der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft, der Arbeitnehmer-Union der CSU. 1961 gründete er den CSU-Ortsverbands im neuen Stadtteil Fürstenried. Er war CSU-Kreisvorsitzender München-Süd und Mitglied der CSU-Bezirksvorstandschaft sowie Vorsitzender des CSU-Landesarbeitskreises für Städte- und Wohnungsbau und Mitglied im Bezirksausschuss des 24. Stadtbezirks.

Von 1970 bis zu seinem Tod war Schön Mitglied des Bayerischen Landtags. Ab 1974 wurde er im Stimmkreis München-Fürstenried direkt gewählt. Im Parlament war er zeitweise Schriftführer.

1989 gehörte er der 9. Bundesversammlung an, welche Richard von Weizsäcker im Amt des Bundespräsidenten bestätigte.

Weblinks

Karl Schön im Portal Geschichte der CSU der Hanns-Seidel-Stiftung

Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern) Kategorie:CSU-Mitglied Kategorie:Politiker (München) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1931 Kategorie:Gestorben 1989 Kategorie:Mann